Rede im Plenum zur Sahelpolitik der Bundesregierung

Berlin. Die Sahelzone ist von Klimakatastrophen, Hunger, Konflikten und kriegerischen Auseinandersetzungen gebeutelt – da kommt nun auch noch die Corona-Krise obendrauf. Der Antrag der Grünen im Plenum versucht uns mangelnde Entschlusskraft zu unterstellen: Dabei ging die initiative zur Sahel-Geberkonferenz im Oktober dieses Jahres, die rund 1,7 Milliarden US-Dollar an globalen Hilfen generierte, zu großen Teilen auf Heiko Maas im Rahmen einer gemeinsamen europäischen Initiative zurück.

Unser Signal ist klar: mit rund 100 Millionen Euro beteiligt sich die Bundesregierung an der Abmilderung der Folgen von Konflikten und der Klimakrise. Wichtig bleibt aber auch, dass wir in dieser politisch hoch fragilen Region einen Beitrag zur Stabilisierung der Gesellschaft leisten. Auch deshalb sind wir an der Seite Frankreichs mit der Bundeswehr in Mali vertreten – mein größter Dank gilt den deutschen SoldatInnen, die unter großen Gefahren neben der militärischen Sicherung vor dschihadistischen Übergriffen auch zivile Aufbauhilfe leisten!

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