In dieser Woche war ich beim Treffen von sieben Hochschulen aus sechs Bundesländern, die sich mit der mittelständischen Wirtschaft zur Hochschulallianz für den Mittelstand zusammengeschlossen haben. Es war eine spannende Runde, bei der nochmal die besonderen Fähigkeiten der Fachhochschulen herausgestellt wurden. Eines ist klar: Wenn Deutschland zur Bildungsrepublik werden soll, braucht es starke Fachhochschulen – das kann uns zum Beispiel durch eine Stärkung über das Programm ‘Forschung an Fachhochschulen gelingen’.

Berlin – In den kommenden Jahren ist laut mittelständischer Wirtschaft mit einem Mangel von 1,4 Millionen gut ausgebildeten Facharbeitern zu rechnen. Der Vorsitzende der Hochschulallianz Prof. Dr. Hans-Henning Grünberg und der ehemalige Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Telekom Thomas Sattelberger haben in ihren Impulsvorträgen auf die besonderen Fähigkeiten der Fachhochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften aufmerksam gemacht. Die Studierenden wollen zunehmend praxisnahe an der Berufswelt studieren – an den anwendungsorientierten Hochschulen können sie dies auf hohem wissenschaftlichen Niveau verwirklichen. Wichtig ist neben der Studierbarkeit vor allem die Nähe zur beruflichen Anwendung um die Qualifizierung in den Vordergrund zu stellen.

Es war ein gelungenes Treffen, das mich in meiner Arbeit zur Weiterentwicklung der Fachhochschulen bestärkt hat. Fachhochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften leisten gerade auch für strukturschwache Regionen einen besonderen Beitrag, da sie für Unternehmen jeder Größe interessant sind und Arbeitsplätze schaffen. Vor allem nehme ich von der Veranstaltung mit, dass wir die hervorragenden Leistungen der Fachhochschulen besser anerkennen und fördern müssen. Die Zukunft des Arbeitsmarktes hängt von unserer Innovationskraft ab. Deshalb werde ich mich weiter für die Stärkung der Nachwuchsförderung und Ausfinanzierung von Fachhochschulen einsetzen.