Berlin. Der Mindestlohn gilt seit sechs Monaten und die Beschäftigungsquote ist auf einem Rekordhoch. Der Umsatz im Einzelhandel ist gestiegen, wie seit fünf Jahren nicht mehr. Dabei steht bei der Umsetzung der Lohnuntergrenze vor allem die soziale Gerechtigkeit im Vordergrund.

„Nach sechs Monaten Mindestlohn ist es an der Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen: Wir haben unsere Gesellschaft nicht nur ein Stück gerechter gemacht, sondern sind darüber hinaus wirtschaftlich außerordentlich erfolgreich“, freut sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder.

Bundesweit ist die Arbeitslosenquote so niedrig wie seit 24 Jahren nicht mehr, der Einzelhandel hat das stärkste Umsatzwachstum seit fünf Jahren zu verzeichnen und die Zahl der Menschen, die ihr Gehalt aufstocken müssen, ist um 45.000 gesunken.

„Wenn 3,7 Millionen Menschen mehr Geld auf dem Gehaltszettel haben, dann freut mich das sehr. Das weniger Menschen nun ihr Gehalt aufstocken müssen, um zu überleben, ist eine soziale Notwendigkeit. Damit diese Entwicklung weitergeht, müssen wir dafür sorgen, dass es keine Schlupflöcher und zudem mehr Kontrollen gibt – ich bin mir sicher, dass der Mindestlohn eine Erfolgsgeschichte ist“, betont De Ridder.