Berlin. Das Bundesverkehrsministerium hat ein 50 Millionen Euro Förderprogramm zum barrierefreien Ausbau gering frequentierter Bahnhöfe für die Kommunen aufgelegt. Noch bis Ende September können sich die Kommunen um die Förderung bewerben, die insbesondere bisher vernachlässigte Bahnhöfe in den Blick nimmt.

„Für die Sicherstellung eines barrierefreien Zugangs muss die Politik gerade auch im ländlichen Raum Sorge tragen. Es freut mich, dass das Bundesverkehrsministerium die Förderung von Barrierefreiheit von kleineren Bahnhöfen in den Blick nimmt – das unterstütze ich ausdrücklich, auch wenn wir langfristig noch mehr tun müssen“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems und stellvertretendes Mitglied im Verkehrsausschuss.

Zu den Förderkriterien gehört, dass eine Bauplanung mit Kostenaufstellung  bereits vorliegt, der eigentliche Bau aber noch nicht begonnen hat. Unter den Begriff der „Maßnahmen zur Barrierefreiheit“ zählen der Stufenfreie Zugang zu den Informationsschaltern und Bahnsteigen sowie eine optimierte Bahnsteighöhe.

„Auch über die Fördermaßnahme hinaus, werden wir uns für eine barrierefreie Gesellschaft stark machen. Die Bahnhöfe sind insbesondere für die Mobilität der Menschen wichtig, weshalb wir auch in Zukunft fördern und nach kreativen Lösungen suchen müssen“, bekräftigt De Ridder.

Die Bewerbungen der Kommunen können noch bis Ende September eingereicht werden. Zuständig für die Weiterleitung an das Bundesverkehrsministerium ist das niedersächsische Landesverkehrsministerium. Ansprechpartner im niedersächsischen Verkehrsministerium ist Herr Eike Lengemann, erreichbar unter: 0511/120 – 7834 oder unter eike.lengemann@mw.niedersachsen.de.