Meppen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder besuchte das Selbsthilfe- und Freiwilligenzentrum in Meppen und sprach mit Christian Hüser über die Arbeit des Zentrums und seine Bedeutung für die Region. Besonders im Fokus standen bei diesem Besuch die Seniorentreffpunkte, die vor allem der älteren Generation Vernetzung und mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. De Ridder lobte die Arbeit der Freiwilligen und hob die Bedeutung ihres Engagements für die Region hervor.

„Das Selbsthilfe- und Freiwilligenzentrum in Meppen ist ein besonderer Ort des Einsatzes für unsere Gemeinschaft und die gesamte Region. Natürlich steht die Politik in der Pflicht, die Versorgung der Menschen sicherzustellen und die Freiwilligenarbeit zu unterstützen – dennoch ist es vor allem die Arbeit der Menschen vor Ort, die für das soziale Zusammenleben von entscheidender Bedeutung ist. Wenn der demografische Wandel auch unsere Region verändert, wird die ehrenamtliche Selbstorganisation einen bedeutenden Beitrag für mehr Lebensqualität vor Ort leisten“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Christian Hüser, Petra Hengst, Barbara Germer-Grote und Karin Berger stellten der Abgeordneten die Arbeit des Selbsthilfe- und Freiwilligenzentrums genauer vor und hoben vor allem die Bedeutung der Seniorentreffpunkte hervor. So gibt es zum Beispiel dienstags und donnerstags einen Mittagstisch für Seniorinnen, Senioren und Alleinstehende, der vor Ort eine Gelegenheit zu Gesprächen und dem Zusammensein bietet. Ebenso verfolgt das Zentrum einen intergenerationellen Ansatz, bei dem zum Beispiel Schülerinnen und Schüler Seniorinnen und Senioren helfen und sie zum Frisörbesuch oder zum Einkaufen begleiten. Darüber hinaus bietet die Einrichtung diverse weitere Möglichkeiten zur Koordinierung und Unterstützung von ehrenamtlicher Arbeit für die Gemeinschaft. Zu den Netzwerkpartnern gehören neben der „Aktion Mensch“ auch die „Kontakt- und Beratungsstelle für Selbsthilfe im Emsland“ (KoBS) sowie der „Kreissportbund Emsland e.V.“ (KSB).

Auf Bundesebene gab es in der nun zu Ende gehenden Legislaturperiode Initiativen zur Stärkung des Engagements, bei der vor allem auch die durch das Bundesfamilienministerium geförderten Mehrgenerationenhäuser mehr Mittel erhalten haben. De Ridder betont, dass sie sich auch für die Selbsthilfe- und Freiwilligenzentren in der kommenden Legislaturperiode noch mehr Unterstützung erhofft und hebt dabei hervor, dass vor allem die SPD als Partner der sozialen Gemeinschaft vor Ort, im Land und im Bund steht. Im vergangenen Jahr war zudem De Ridders Fraktionskollegin Svenja Stadler im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Fraktion vor Ort“ zu Gast und referierte in Meppen zum bürgerschaftlichen Engagement.

„Mit Blick auf den tatkräftigen Einsatz der Bürgerinnen und Bürger in der Grafschaft Bentheim und im Emsland sehen wir die Notwendigkeit mehr für sie zu tun, um die Aktiven zu unterstützen und damit die Gemeinschaft vor Ort zu stärken. Klar ist auch, dass es für die bestmögliche Unterstützung einer starken SPD bedarf. Es lohnt sich dafür zu kämpfen und ich danke ausdrücklich den vielen Aktiven für ihr Engagement vor Ort. Ohne dieses Engagement wären viele Initiativen nicht möglich und deshalb gebührt ihnen unsere Anerkennung und größtes Lob“, bekräftigt De Ridder.