Lingen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder empfing in ihrem Wahlkreisbüro in Lingen Mitglieder des Kolpingwerkes. Dabei waren die aktuellen Entwicklungen in der Politik sowie die soziale Arbeit des Kolpingwerkes Thema des Treffens – De Ridder zog Zwischenbilanz zur Halbzeit der Legislaturperiode.

„Das Kolpingwerk und seine engagierten Mitglieder leisten einen großen Beitrag für eine lebenswerte und soziale Gemeinschaft. Es hat mich gefreut, dass ich im Rahmen eines Gespräches meine aktuellen politischen Erfahrungen schildern und über die aktuellen integrations- und bildungspolitischen Herausforderungen sprechen konnte. Das Thema Asyl- und Flüchtlingspolitik sowie die Fragen zur Bekämpfung von Fluchtursachen sind mir als Bildungspolitikerin nicht erst seit meiner Reise nach Jordanien besonders wichtig. Es betrifft gerade auch die Arbeit des Kolpingwerkes, das einen herausragenden Integrationsbeitrag leisten kann“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Das Kolpingwerk ist ein generationsübergreifender und christlicher Sozialverband, den es weltweit in mehr als 60 Ländern gibt. Das Kolpingwerk Diözesanverband Osnabrück hat insgesamt 131 Kolpingsfamilien mit gut 18.300 Mitgliedern, davon etwa 3.500 Kinder und Jugendliche. Gesellschaftspolitisch hat sich der Verband seit längerem für die Umsetzung des Mindestlohnes und auch dem Sonntagsschutz eingesetzt. In Salzbergen wird zudem ein Bildungshaus betrieben, welches demnächst erweitert wird und angemietet werden kann.

Auf die von De Ridder angesprochen Schwerpunkte zur frühkindlichen sowie zur beruflichen Bildung verweist Diözesanreferentin Sandra Rickermann auf die Aktivitäten des Kolpingwerks, so etwa auf das Projekt „kolping@school“: „Kinder und Jugendliche können im Rahmen des Projekts durch Firmenbesuche frühzeitig mögliche Ausbildungsberufe praktisch kennenlernen und so ihr Interesse für einen Beruf entwickeln.“

„Mit der Bildungs- und Sozialarbeit des Kolpingwerks und seiner engagierten Mitglieder wird unsere Gemeinschaft um Vieles bereichert. Das macht auch ein großes Stück Lebensqualität in unserer Gesellschaft aus“, bekräftigt De Ridder. De Ridder dankte ihren Gästen für ihren Einsatz und das Gespräch über Politik und Gesellschaftsauftrag.