V.l.n.r.: Désirée Klump, Georg Dirks, Friedhelm Wolski-Prenger, Pfarrer Stephan Schwegmann, Dr. Daniela De Ridder, Alexandra Röttering, Hermann-Josef Niehoff, Bürgermeister Bernhard Overberg

Zu Gast in der katholischen St. Marien Kindertagesstätte in Emsbüren

Emsbüren. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder besuchte gemeinsam mit den Mitgliedern des SPD-Ortsvereins Emsbüren die katholische Kindertagesstätte St. Marien in Emsbüren. Die Sprachförderung durch das Bundesprogramm „Sprach-Kita“ wird auch in Emsbüren positiv bewertet.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder besuchte gemeinsam mit den Mitgliedern des SPD-Ortsvereins Emsbüren die katholische St. Marien Kindertagesstätte. In einem gemeinsamen Gespräch mit Alexandra Röttering (Kita-Leiterin), Pfarrer Stephan Schwegmann, Hermann-Josef Niehoff (Vertreter des Kirchenvorstandes) sowie Bürgermeister Bernhard Overberg verschaffte sie sich einen Einblick in den Arbeitsalltag der Erzieherinnen und informierten sich und ihre Parteifreunde über das vielfältige Betreuungs- und Förderangebot der Kita.

„Wir wollen kein Kind zurücklassen und stehen dafür ein, dass jedes Kind seinen eigenen Weg gehen kann, unabhängig davon, ob es in einem wohlhabenden Elternhaus oder mit eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten aufwächst. Das Portemonnaie der Eltern darf kein Grund für das Versagen von Angeboten der frühkindlichen Bildung sein. Weder dürfen dabei die soziale, die geografische noch die kulturelle Herkunft eines Kindes eine Rolle spielen. Frühkindliche Bildung ist der Schlüssel zu Bildungserfolg, Integration und sozialer Gerechtigkeit. Mit dem Gute-Kita-Gesetz werden wir die Qualität der frühen Bildung sowie die Erziehung und Betreuung in Kindestageseinrichtungen weiterentwickeln“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Die katholische St. Marien-Kindertagesstätte verfügt derzeit über 104 Betreuungsplätze. Dabei arbeiten die Erzieherinnen unter Leitung von Alexandra Röttering nach einem teiloffenen Konzept. So werden Mädchen und Jungen in einer festen Stammgruppe täglich von der gleichen Erzieherin betreut, wodurch ihnen Halt und Orientierung gegeben wird. Die offenen Gruppentüren ermöglichen es den Kindern jederzeit, den naturnahen Spielplatz oder die im Untergeschoss befindliche Turnhalle zu nutzen. Seit 2016 nimmt die Kindertagesstätte am Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ teil. Mit diesem Programm finanziert der Bund u. a. die Einstellung einer zusätzlichen halben Fachkraft. Sie unterstützt das Kita-Team mit ihrem Fachwissen und fördert die Kinder in ihrer Sprachentwicklung. „Das Erlernen der Sprache ist der wichtigste Baustein für den Start in eine erfolgreiche Bildungslaufbahn. Daher freut es mich ganz besonders, dass das Bundesprogramm zur Sprachförderung auch in der St. Marien-Kindertagesstätte auf sehr positive Resonanz stößt“, hebt De Ridder hervor.

Sowohl der SPD-Ortsverein Emsbüren als auch die SPD-Bundestagsabgeordnete setzen sich bereits seit Jahren für gute und ausreichende Kinderbetreuungseinrichtungen vor Ort ein. „Kürzlich verabschiedete der Deutsche Bundestag auf Initiative der SPD das Gute-Kita-Gesetz, für das der Bund bis zum Jahr 2022 insgesamt 5,5 Milliarden Euro zur Verfügung stellt. Damit das Geld dort ankommt, wo es gebraucht wird, sollen mit jedem Bundesland einzeln und zielgenau Verträge geschlossen werden. So wird beispielsweise festgehalten, wie Qualitätsverbesserungen in der Kindertagesbetreuung erreicht werden sollen. Damit tragen wir Schritt für Schritt zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Deutschland bei“, betont De Ridder.

Gefragt nach konkreten Verbesserungswünschen wies Alexandra Röttering darauf hin, an der bestehenden dreijährigen Berufsausbildung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher festzuhalten, damit die Qualität der Ausbildung nicht leiden werde. Auch eine gesellschaftliche Aufwertung des Berufs der Erzieherin durch eine angemessene tarifliche Vergütung und gezielte Fortbildungsmöglichkeiten wäre, so Röttering, wünschenswert, damit der Beruf auch für männliche Bewerber an Attraktivität gewinne. Zudem wären rückenschonende Sitzmöbel für das Personal dringend notwendig.

„Es freut mich, dass die St. Marien-Kindertagesstätte in Emsbüren so hervorragend aufgestellt ist. Mit den kommunalpolitischen Entscheidungen und Unterstützungsmaßnahmen leisten wir einen wichtigen Beitrag für das gute Aufwachsen unserer Kinder und sorgen dafür, dass jedes Kind in Deutschland die gleichen Chancen auf eine gute Betreuung und Förderung erhält. Darüber hinaus entlasten wir Eltern und Kommunen und erfüllen wir mit dem bundesweiten Einstieg in die Gebührenfreiheit ein sozialdemokratisches Kernversprechen: Bildungsgerechtigkeit entlang des gesamten Lebenslaufes“, freut sich De Ridder abschließend.

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