Dr. Daniela De Ridder zu Gast beim Forum des Wissenschaftsrats

Zu Gast bei der Arbeitsgruppe „Friedens- und Konfliktforschung“ des Wissenschaftsrats

Berlin. Was sind die Anforderungen für die wissenschaftsbasierte Beratung der Politik? Wie arbeiten die Bundestagsabgeordneten heute und welche Anforderungen sehen wir in der Zukunft? Beim zweiten Treffen der Arbeitsgruppe „Friedens- und Konfliktforschung“ des Wissenschaftsrats habe ich aus meinem Arbeitsalltag berichtet und wie wir uns als Abgeordnete für Entscheidungen wissenschaftliche Hilfestellungen holen.

Forum des Wissenschaftsrats

Aus der Wissenschaft kommend, kenne ich beide Seiten: Die Anforderungen an den Job als Bundestagsabgeordnete sind anders im Vergleich zur Arbeit als Wissenschaftlerin. Dabei steht beides dennoch in enger Verbindung zueinander, da wir wichtige Entscheidungen in der Politik auch sehr oft auf ein wissenschaftliches Fundament stellen wollen und müssen. Politik ist jedoch eine andere Form der Kommunikation, bei der auch unsere wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein wichtige Rolle als Mittler und Aufbereiter von Informationen spielen.

Dr. Daniela De Ridder zu Gast beim Forum des Wissenschats 2.1

Komplexe Sachverhalte müssen von uns im Detail bearbeitet werden, was in den Anträgen und Gesetzesinitiativen nachvollzogen werden kann. Die Debatten dazu müssen jedoch so geführt werden, dass wir im Plenum oder auch der Öffentlichkeit die wesentlichen Inhalte und Auswirkungen für Nicht-Fachkundige adäquat erläutern können. Das ist ein Teil unserer Vermittlungsarbeit, die wir als Politikerinnen und Politiker leisten – Wissen zu konzentrieren, auf dieser Basis fundierte Entscheidungen zu fällen und diese dann zu kommunizieren.

Es war eine konstruktive Runde mit guten Impulsen. Sehr gerne nehme ich auch die Anregung mit, dass wir mehr politische „Think Tanks“ im politischen Berlin brauchen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *