Dr.Daniela De Ridder (Foto: Max Forster)

SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder sieht Entscheidung Sigmar Gabriels mit großem Respekt – Martin Schulz eine gute Wahl für die Kanzlerkandidatur

Berlin. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder spricht Sigmar Gabriel ihren großen Respekt für seine Entscheidung aus, auf die Kanzlerkandidatur und den Parteivorsitz der SPD zu verzichten. Gabriel hat gerade in Zeiten der Krise stets Verantwortung für die Sozialdemokratische Partei übernommen und Großes geleistet. Die Kandidatur um die Kanzlerschaft und den Parteivorsitz des ehemaligen Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, bewertet De Ridder positiv.

„Sigmar Gabriel verdient den höchsten Respekt für seine Entscheidung, auf die Kanzlerkandidatur und den Parteivorsitz zu verzichten. Er hat in den vergangenen Jahren Großes für die Partei und unser Land geleistet, wofür wir ihm große Dankbarkeit schulden. In einer global und national schwierigen Zeit hat er der Sozialdemokratie den Rücken gestärkt und viel für die Menschen in unserem Land geleistet. Er hat wichtige Projekte für ein soziales Miteinander in unserer Gesellschaft in die Koalition eingebracht und durchgesetzt, wovon die Menschen noch lange profitieren werden. Ich hoffe sehr, dass er uns trotz seiner Entscheidung in der Bundespolitik noch lange und über 2017 hinaus als kluger Analytiker erhalten bleibt“, sagt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

De Ridder dankt Sigmar Gabriel für seine Lotsenfunktion in schwierigen politischen Zeiten und seinem engagierten Einsatz. Die Große Koalition trägt gerade auch dank Gabriel die Handschrift der Sozialdemokratie – etwa durch die Schaffung des Mindestlohns, eine engagierte Bildungspolitik und das Aufbohren des Kooperationsverbotes zwischen Bund und Ländern oder die Stärkung der Rechte von Homosexuellen. Nach der Bekanntgabe der Entscheidung in der SPD-Bundestagsfraktion herrschte zunächst Überraschung und dann lange Beifall für Sigmar Gabriel. Seine Entscheidung begründete er mit den voraussichtlich besseren Chancen für Martin Schulz für eine sozialdemokratische Kanzlerkandidatur am 24. September dieses Jahres und empfahl diesen. Damit rückt der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments nun in den Fokus des sozialdemokratischen Wahlkampfes, was De Ridder positiv bewertet.

„Die Kandidatur von Martin Schulz für den Parteivorsitz sowie die Kanzlerschaft bewerte ich als sehr aussichtsreiche Perspektive: In weltpolitisch schwierigen Zeiten der Erstarkung von Rechtspopulisten und den Erfordernissen eines starken Europas, ist die Sozialdemokratie immer stärker gefordert. Wir alle in der SPD wissen, dass die aktuellen politischen Herausforderungen mehr denn je eine starke Sozialdemokratie brauchen. Wir werden uns mit neuem Mut und großer Geschlossenheit nun hinter Martin Schulz versammeln“, bekräftigt De Ridder.

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