Bernd Ostermann, Andrea Kötter, Helmut Knurbein,  Karin Stief-Kreihe, Bernd Kaiser, Dr. Daniela De Ridder, Johannes Hessel, Dirk Keller, Georg Tranel, (v.l.n.r.)

SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder auf Stadtrundgang mit Politik und Verwaltung in Meppen – Denkmalschutz und inklusionsfreundliche Stadt stärken

Meppen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder war in Meppen mit den SPD-Mitgliedern Andrea Kötter, Bernd Kaiser, Karin Stief-Kreihe, Johannes Hessel, Georg Tranel, dem Bürgermeister Helmut Knurbein, dem Ersten Stadtrat Bernd Ostermann und Baudezernent Dieter Müller unterwegs. Gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten informierte sich die SPD-Fraktion insbesondere über Stadtentwicklung, Denkmalschutz sowie ihre Entwicklungsperspektiven. Vor allem standen Fragen nach der inklusionsfreundlichen Stadtentwicklung und des Denkmalschutzes im Zentrum der Begehung.

„Es ist eine besondere Leistung von Politik und Verwaltung in Meppen, dass wir insgesamt von einer integrations- und inklusionsfreundlichen Stadt sprechen können. Die Stationen unserer Begehung machten deutlich, wieviel im Bereich Inklusion und Denkmalschutz bereits geleistet wird aber auch, was noch zu tun ist. Eine bunte Gesellschaft braucht ein vielfältiges Angebot für alle Lebensbereiche: der demografische Wandel sowie die Inklusion von Menschen mit Handicap und in unterschiedlichen Lebenslagen sind große Aufgaben, denen wir uns stellen wollen“, betont Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Der Rundgang führte zu den Baumaßnahmen des historischen Stadtwalls und wurde über das Gelände des Theaters, des Domhofs und der Propstei über die Kuhstraße fortgesetzt. Bürgermeister Helmut Knurbein, Erster Stadtrat Bernd Ostermann und Baudezernent Dieter Müller stellten die zahlreichen Sanierungsmaßnahmen vor. Auf dem Programm des Stadtspaziergangs stand ein Gang über die historische Wallanlage, für dessen Sanierung durch Bundesmittel De Ridder sich erfolgreich eingesetzt hatte: Die Gesamtbaukosten für den zweiten Bauabschnitt betragen rund 400.000 Euro, davon 150.000 Euro aus dem Bundeshaushalt. Die Sanierungs- und Bauvorhaben zielen nicht nur auf den Erhalt, sondern auch auf eine bedarfsgerechte Anpassung ab, so dass Menschen mit Beeinträchtigung direkt davon profitieren, dem Denkmalschutz Rechnung getragen wird und ebenfalls der Tourismus gestärkt wird.

Eine weitere Station führte die SPD-Bundestagsabgeordnete und ihre Parteifreunde auch zum Polizeikommissariat, das zur Zeit als denkmalgeschütztes Gebäude saniert wird. Von Wilhelm Gößling, dem Fachbereichsleiter im Bauamt der Stadt Meppen, ließen sich die Politikerinnen und Politiker über die Geschichte des Hauses informieren: In den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts von Fritz Höger konzipiert und gebaut, gehört es zu den wenigen Gebäuden des damaligen Architekten, das trotz seiner wechselvollen Geschichte, mal als Sparkasse, mal als Kreisverwaltung, im Originalzustand erhalten geblieben ist.

„Die SPD setzt sich seit langem vor Ort, in Land und Bund für den Denkmalschutz in Städten und Gemeinden ein. Der Zugang zu historischen Gebäuden und Anlagen, aber auch deren Sanierung, sind wichtige Anliegen für unsere Region. Es geht nicht nur um die Verschönerung, kulturellen Werterhalt und unser historisches Erbe; auch der wirtschaftliche Faktor des Tourismus spielt dabei eine bedeutende Rolle. Zugleich ist es unsere Aufgabe, einen gleichberechtigten Zugang aller Menschen an unserem Stadtleben zu gewährleisten. Die Stadt hat sich hier mit viel Engagement für ihre Attraktivität verdient gemacht, wofür ich allen Beteiligten danken möchte. Auch ich werde mich weiterhin im Bund für unsere Region einsetzen“, bekräftigt De Ridder.

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