Dr. Daniela De Ridder beim Equal Pay Day 2018

Gleichberechtigung endlich verwirklichen!

Berlin. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder demonstrierte zum Equal Pay Day gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) sowie den Kolleginnen und Kollegen der SPD-Bundestagsfraktion für eine bessere Bezahlung von Frauen im Beruf. Neben der gleichen Bezahlung für gleichwertige Arbeit stehen vor allem auch die Chancengleichheit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Mittelpunkt der Forderungen zum Equal Pay Day.

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„Der Equal Pay Day verdeutlicht uns in diesem Jahr erneut, dass wir noch viel für die tatsächliche Gleichberechtigung und Geschlechtergerechtigkeit in unserer Gesellschaft zu tun haben. Angesichts eines immer noch 21-Prozent großen Lohnunterschieds können wir auch in unserem so fortschrittlichen Land nicht von gerechten Verhältnissen oder Chancengleichheit sprechen. Neben dem Ziel die Lohnungleichheiten abzubauen, müssen wir ebenso dringend die noch offenen Themen wie das Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit umsetzen – nach der Regierungsbildung in dieser Woche können wir nun endlich loslegen und das auch umsetzen“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

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Das Datum des Equal Pay Days errechnet sich am durchschnittlichen Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen: Der aktuell vorliegende Wert bezieht sich auf das Jahr 2016 als Referenzjahr und zeigt einen Unterschied von rund 21 Prozent an – bei 21 Prozent von 365 Tagen im Jahr fällt der Equal Pay Day  in diesem Jahr auf den 18. März. Bis dahin arbeiten Frauen bei gleicher Arbeit theoretisch ohne Entlohnung, was der Tag anschaulich verdeutlicht. De Ridder betont, dass das politische Ziel dann erreicht ist, wenn der Equal Pay Day nicht mehr notwendig ist und es eine gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit gibt.

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„Auch wenn wir in der letzten Legislaturperiode durch den Mindestlohn oder die Frauenquote in Vorständen von großen Unternehmen viel für Frauen bewegen konnten, stehen wir doch immer noch vor großen Herausforderungen. Da ist es neben der Entlohnung auch besonders wichtig, dass wir die Rahmenbedingungen für Frauen verbessern, sich für die Familie einsetzen zu können und hier vor allem ebenso die Männer stärker mit einbinden. Ich bin zuversichtlich, dass uns hier in den kommenden Jahren Regierungsarbeit viel gelingen wird“, bekräftigt De Ridder.

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