Dr. Daniela De Ridder und eine Delegation der German-Jordanian University im Deutschen Bundestag

Die German-Jordanian University zu Gast in Berlin

Berlin. Im Deutschen Bundestag traf ich mich mit einer Delegation der German-Jordanian University (GJU) zum politischen und wissenschaftlichen Austausch. Mit der Unterstützung der jordanischen und deutschen Regierung sowie dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) ist die Universität ein Leuchtturm internationaler Kooperation in der Wissenschaft und Lehre.

Auch als stellvertretende Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses habe ich Themen aus der letzten Legislaturperiode mitgenommen und bleibe mit der Internationalisierung von Wissenschaft, Forschung und Lehre verbunden. Auf der institutionellen Ebene ist die GJU ein Musterbeispiel für gelungene Kooperation über Grenzen hinweg. Während wir in der Region des Nahen und Mittleren Ostens viel Chaos sehen, ist Jordanien ein wichtiger Stabilitätsanker, den wir mit dem Ausbau der Bildungskooperationen substanziell stärken können.

Mit Blick auf den anhaltenden Bürgerkrieg in Syrien, dem staatlichen Zerfall Libyens und der humanitär angespannten Lage in vielen Regionen Afrikas müssen wir uns als verantwortungsbewusste Politikerinnen und Politiker verstärkt dem Kampf gegen Fluchtursachen widmen. Auch wenn wir nicht alle bewaffneten Konflikte schnell lösen können, müssen wir verstärkt Strukturen vor Ort fördern, die den Menschen eine Perspektive zum Leben bieten – Bildung ist hier ein besonders wichtiger und grundlegender Aspekt.

Daher möchte ich mich dafür einsetzen, dass wir unsere institutionellen Bildungskooperationen in der Welt weiter ausbauen. Dazu gehört auch, dass ich unsere Initiative zum Ausbau der Wissenschaftskooperationen in Subsahara-Afrika begleiten und weiter fortführen möchte. Unter dem Motto „Fluchtursachen bekämpfen durch Bildung“ haben wir im vergangenen Jahr einen wichtigen Grundstein legen können. Es freut mich sehr, dass wir mit der GJU bereits eine überaus erfolgreiche Zusammenarbeit vorweisen können – daran werden wir uns auch bei all den anstehenden neuen Projekten orientieren.

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