v.l.: Morten Brink Iwersen, Anders Fogh Rasmussen, Dr. Daniela De Ridder

De Ridder im Interview mit Ex-NATO-Generalsekretär Rasmussen über offene Grenzen

Nordhorn. Am kleinen Grenzübergang am alten Zollhaus am Nordhorn-Almelo Kanal diskutierte Dr. Daniela De Ridder mit dem ehemaligen NATO-Generalsekretär und ehemaligen dänischen Ministerpräsidenten Anders Fogh Rasmussen über offene EU-Grenzen.

„Die Europäische Union ist das erfolgreichste Friedensprojekt auf unserem Kontinent. Gerade vor dem Hintergrund der internationalen Krisen, Terroranschläge und des Erstarkens des Rechtspopulismus in Deutschland und Europa müssen wir Politikerinnen und Politiker uns jeden Tag dafür einsetzen, die Vorzüge der Europäischen Union immer wieder zu betonen: Offene, aber sichere Grenzen, Toleranz, Vielfalt und Frieden“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Derzeit reist der ehemalige NATO-Generalsekretär und ehemalige dänische Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen gemeinsam mit dem Journalisten Morten Brink Iwersen und einem Kamerateam durch ganz Europa, um mit Politikerinnen und Politkern über die Vor- und Nachteile von offenen Grenzen zu diskutieren. Nun machte das dänische Team am kleinen Grenzübergang am alten Zollhaus in Nordhorn Station. Erste Interviewpartnerin war die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder, die stellvertretende Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses ist.

De Ridder betonte im einstündigen Gespräch mit dem konservativen Rasmussen, dass für sie geschlossene Grenzen unvorstellbar seien. „Insbesondere wir in der unmittelbaren Nachbarschaft zu unseren niederländischen Freundinnen und Freunden wissen sehr wohl, was offene Grenzen bedeuten, und wir wissen, den Wert zu schätzen“, bekräftigt De Ridder.

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