Schüttorf. Gemeinsam mit unserem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden in Salzbergen, Christian Otten, gedachte ich der Opfer des Zweiten Weltkrieges in Schüttorf. Der Antikriegstag, am Datum des Beginns des Zweiten Weltkrieges, gemahnt uns inne zu halten und den Frieden nicht als gegeben zu nehmen – Vielmehr verlangt der Frieden uns viel Einsatz und Engagement ab, was gerade in einer schwierigen Zeit wie dieser gilt.

Sehr bedrohlich sehen wir die Entwicklungen, wie sich neben der Krisen in Syrien, dem Nahen Osten und dem Konflikt in der Ukraine aktuell der Nordkorea-Konflikt weiter zuspitzt. Der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un hantiert mit Raketen sowie Atomwaffen und trifft dabei auf einen leicht reizbaren amerikanischen Präsidenten Donald J. Trump. Diese Situation ist gefährlich und wir müssen alle Anstrengungen unternehmen, dass alle Beteiligten an den Verhandlungstisch zurückkommen.

Der Zweite Weltkrieg, von Deutschland entfesselt, hatte Millionen von Todesopfern und Verletzen zur Folge – Über sechs Millionen Juden starben im Holocaust. Angesichts dieser Erfahrungen sind wir stets dazu angehalten, alles für den Frieden in der Welt zu tun und uns gegen den Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu erheben. Gerade Deutschland steht in der Pflicht, sich für den Frieden stark zu machen!

Das Gedenken hat uns erneut verdeutlicht, dass wir die weltweite Abrüstung und vor allem die nukleare Abrüstung voranbringen müssen. Dazu bedarf es vernünftiger Entscheidungen in der Politik, für die sich die SPD als Friedenspartei mit Nachdruck einsetzt.

Christian Otten und Dr. Daniela De Ridder zu Beginn des Antikriegstages