Zu Gast bei der Firma Bruns Umwelt- und Entsorgungstechnik

Geeste-Dalum/Emsland. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder war gemeinsam mit Franz Günnemann, Vorstandsmitglied des SPD-Ortsvereins Geeste, zu Gast bei der Firma Bruns Umwelt- und Entsorgungstechnik. Das Unternehmen entwickelt im Bereich der Müllentsorgung, -trennung und -weiterverarbeitung innovative Produkte. In einem gemeinsamen Gespräch mit den Geschäftsführern Bernhard Bruns, verantwortlich für  Vertrieb und Entwicklung, sowie Hartwig Janssen, Verantwortlich für Personal und Produktion, informierten sich De Ridder und ihr Parteifreund über das Unternehmen, seine Produktpalette und über die aktuellen Außenhandelsbeziehungen. De Ridder zeigte sich von der Innovationskraft des Familienunternehmens beeindruckt. 

„Die Corona-Pandemie hat das öffentliche und wirtschaftliche Leben stark beeinträchtigt – die Weltwirtschaft hat sich deutlich abgekühlt. Welche Auswirkungen hat die derzeitige Krise auf hiesige mittelständische Unternehmen? Gleichwohl führt auch der Klimawandel dazu, dass mit großem Engagement Recycling und Abfallwirtschaft weiterentwickelt werden müssen. Mit welchen Produkten und Prozessen kann das Unternehmen dazu beitragen?Auf diese und weitere Fragen habe ich während meines Besuchs bei der Firma Bruns Umwelt- und Entsorgungstechnik hilfreiche und wissenswerte Antworten erhalten“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Bruns Umwelt- und Entsorgungstechnik wurde 1949 als eigenständiges Familienunternehmen gegründet und befindet sich bis heute in Familienbesitz. Das Hauptaugenmerk liegt auf der hauseigenen Konstruktion und Produktion von Containern, mobilen und stationären Abfallpressen sowie öffentlichen und innerbetrieblichen Transporteinheiten zur wirtschaftlichen Entsorgung von Wertstoffen und wieder verwertbaren Rohstoffen.

Um stetig innovative Produkte zu entwickeln und den Mitwettbewerbern immer einen Schritt voraus zu sein, setzen Bruns und Janssen auf hauseigene Ingenieursleistungen. Dabei sind die gut 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Erfolg des Unternehmens von großer Bedeutung. Wie vielerorts in der Grafschaft Bentheim und im Emsland stehe auch die Firma Bruns vor der Herausforderung, qualifizierte Nachwuchskräfte und Fachkräfte zu finden. Anpackende Persönlichkeiten mit technischem Verständnis und entsprechender Qualifikation sind laut Geschäftsführung als Beschäftige stets herzlich willkommen! Ein Wunsch besteht darin, dass sowohl die Politik als auch die Verbände Sorge dafür tragen müssen, das Image von handwerklichen Berufen zu verbessern und zu stärken“.

„Die gesellschaftliche Stellung der beruflichen Bildung muss sich deutlich verbessern. So selbstverständlich wie heute das Studium am Ende der schulischen Ausbildung steht, muss es ebenso selbstverständlich sein, nach dem Schulabschluss eine Ausbildung zu beginnen. Als Sozialdemokratin ist es mir ein Herzensanliegen, dies eingehend zu unterstützen“, sagte De Ridder.

De Ridder, die stellvertretende Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses und dort Berichterstatterin ihrer Fraktion für Fragen der Außenhandelspolitik ist, erkundigte sich bei ihrem Besuch auch nach europäischen und internationalen Wirtschaftsbeziehungen. So erfährt sie, dass intensive Kooperationen mit den Benelux-Staaten, Österreich und mit den skandinavischen Ländern gepflegt werden. Daher sei gerade der Ausbau der Digitalisierung von großer Bedeutung. Allerdings sei der Standort Geeste-Dalum ein wahres Paradies für Unternehmen, um sich hier anzusiedeln, so die Geschäftsführung – ein ganz großes Lob, welches Franz Günnemann, Vorstandsmitglied des SPD-Ortsvereins Geeste, gerne annimmt und an die Genossinnen und Genossen vor Ort weitergibt.

Ein weiteres Gesprächsthema war die internationale Betriebsspionage. Nicht selten werden Produkte „Made in Germany“ gerne von Unternehmen aus anderen Ländern kopiert. Einig waren sich Günnemann, Bruns, Janssen und De Ridder, dass sowohl die Wirtschaft als auch die Politik eine nachhaltige Strategie gegen die internationalen Plagiate entwickeln müssen.

„Es ist sehr erfreulich, dass mit der Firma Bruns ein innovatives, weltweit operierendes Familienunternehmen im Emsland ansässig ist, dass sich dem Recycling und damit dem Umwelt- und Klimaschutz widmet, damit zur Einkommenssicherheit vieler Familien in unserer Region beiträgt und zugleich durch internationale Handelsbeziehungen und Kooperationen für stabile Arbeitsmärkte weltweit sorgt“, bekräftigt De Ridder abschließend.

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