Wietmarschen-Lohne. Das Unternehmen Landwehr Computer und Software GmbH wurde 1994 von Cornelia und Friedhelm Landwehr gegründet ist heute ein erfolgreiches Softwareunternehmen in den Bereichen der Personal- und Gebäudedienstleistungen, Handel, Agrar sowie Lohn- und Finanzdienstleistungen. Vor Ort besichtigte De Ridder den unternehmenseigenen Kindergarten und kam unter anderem mit dem Geschäftsführer Oliver Landwehr sowie dem Leiter des Kindergarten Malte Bühner ins Gespräch.

Mit zwei Krippen-Gruppen für jeweils 15 Kinder sowie zwei Altersübergreifenden Gruppen ist der Kindergarten der Landwehrgruppe für die Angestellten gut aufgestellt. Mit rund 6000 Quadratmetern an Nutz- und Außenfläche und der professionellen Gruppenbetreuung bietet der Kindergarten viel Platz und Entfaltungsmöglichkeiten für die Jüngsten der Angestellten. Darüber hinaus fördert der Kindergarten früh die Kompetenzen von Kindern, was die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder besonders positiv hervorhebt.

„Studien zum Schulerfolg von Kindern zeigen eindeutig, dass eine gute frühkindliche Bildung den Grundstein für eine erfolgreiche Bildungsbiografie legt. Daher sehe ich das außerordentlich gute Angebot der Landwehr-Gruppe als einen wichtigen Beitrag zur Stärkung unserer Region. Und zwar nicht nur für die Kinder der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Angestellten, sondern als Signal für unsere Region, wie wir ein lebenswertes und vor allem familienfreundliches Umfeld aufbauen können“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

De Ridder rekurriert auf ihre Erfahrungen als Bildungspolitikerin, den Blick auf die gesamte Bildungsbiografie von der Kita bis zum Studium zu richten. Für den Bildungserfolg bedarf es der frühen Vermittlung von Kompetenzen und des sozialen Miteinanders – im Kindergarten Kids and Bytes wachsen die Kinder gleich zweisprachig, in Deutsch und Englisch, auf. Dabei ist das Angebot der Kinderbetreuung in einem Unternehmen besonders für ein gutes Arbeitsverhältnis entscheidend und stärkt gerade auch Frauen am Arbeitsplatz, die noch immer zumeist die größte Verantwortung in der Erziehung tragen. Mit einer guten Infrastruktur für die Kinderbetreuung können Unternehmen den dringend benötigten Fachkräften entgegenkommen.

Bei zahlreichen Unternehmensbesuchen verfestigte sich für De Ridder das Bild, dass es einen eklatanten Mangel an Fachkräften gibt. Wenn Unternehmen in der Lage sind, gute Unterstützungsleistungen für die Kinderbetreuung bereitzustellen, können sie den Fachkräften entgegenkommen und für sich werben. Demnach gilt es auch zu überlegen, ob Unternehmen bei der Etablierung von eigenen Kindergärten seitens der Politik unterstützt werden können.

„Der Erfolg unserer Region hängt von vielen Faktoren ab: Die Grundlage liefert eine starke Wirtschaft, die jedoch zunehmend Fachkräfte braucht. Um Fachkräfte zu gewinnen und dem demografischen Wandel entgegenzuwirken, müssen wir ein attraktives Angebot bereitstellen. Nur so bleiben die Grafschaft Bentheim und das Emsland auf der Erfolgsspur, wofür wir eine Staatsministerposition für die regionale Strukturentwicklung benötigen“, bekräftigt De Ridder abschließend.