„Wer liebt, hält Abstand!“

Grafschaft Bentheim/Nordhorn. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder appelliert gemeinsam mit dem SPD-Ortsverein Nordhorn und den Grafschafter Jusos angesichts der konstant hohen Corona-Infektionszahlen  zur Einhaltung der AHA-Regeln: Abstand halten, Hygiene beachten und Alltagsmasken tragen. De Ridder betont, dass die Einhaltung dieser Regeln gerade in der besinnlichen Jahreszeit schwerfällt, doch wer seine Mitmenschen liebt, sie umsorgt und Ansteckungen vermeiden will, hält unbedingt Abstand.

„Die Ausbreitung des Corona-Virus hat unseren Alltag in der Advents- und Weihnachtszeit enorm verändert: liebgewonnene Traditionen wie etwa Weihnachtsmarktbesuche, Adventssingen oder die gemeinsamen Feiern im Familienkreis, die vor der Krise für viele von uns selbstverständlich waren, sind in diesem Jahr nur eingeschränkt oder gar nicht möglich. Das Distanzhalten fällt insbesondere in dieser besinnlichen Jahreszeit, in der man gerne seine Zeit mit den Liebsten in kuscheliger Atmosphäre verbringt, sich umarmt und gemütlich zusammensitzt, besonders schwer. Doch physischer Abstand ist eben keine soziale Distanz: Wir werden uns trotz der Virus-Pandemie die Lebensfreude nicht nehmen lassen! Daher gilt: Wer liebt, hält Abstand!“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Seit Beginn der Pandemie im März diesen Jahres haben sich rund 1,2 Millionen Menschen in Deutschland nachweislich mit COVID-19 infiziert. Angesicht hoher Infektionszahlen hat die Bundesregierung gemeinsam mit den Ministerpräsident*innen vor rund fünf Wochen einen „Lockdown light“ beschlossen: Eingeschränkte Kontakte, geschlossene Gastronomie-, Kultur- und Freizeitbetriebe. Dennoch bleibt die absolute Zahl an Corona-Neuinfektionen auf einem hohen Niveau nahezu konstant.

„Die getroffenen Maßnahmen schränken das soziale Leben vieler Menschen ein. Das gemütliche Zusammensitzen in der Kneipe um die Ecke, in der man sich traf, um Karten zu spielen, um zu knobeln und gemeinsam zu lachen – ist aktuell nicht möglich. Wir alle haben den Wunsch, dass die Gastronomie, die Diskotheken und die zahlreichen Kultur- und Freizeitangebote schnellstmöglich wieder öffnen können. Doch ich bin mir als Politikerin meiner Verantwortung sehr bewusst – die Einhaltung der notwendigen Maßnahmen ist sehr wichtig, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Daher appelliere ich, dass sich Jede/r an die getroffenen Regeln hält“, führt De Ridder aus. 

Zudem wächst mit steigenden Infektionszahlen auch die Zahl der an Covid-19 erkrankten Menschen auf Intensivstationen. Täglich erfasst daher die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) die freien und belegten Intensivbetten. Das Register ermöglicht, so De Ridder, Engpässe in der intensivmedizinischen Versorgung im regionalen und zeitlichen Vergleich zu erkennen und schafft somit eine wertvolle Grundlage zur Reaktion und zur datengestützten Handlungssteuerung.

„Wir erleben, dass Deutschland im Vergleich zu unseren Nachbarländern und global bisher noch sehr gut durch die Pandemie gekommen ist: Weil die Menschen zusammenhalten und sich solidarisch und rücksichtsvoll ihren Mitmenschen gegenüber verhalten. Eine überwältigende Mehrheit zeigt großes Verständnis für die leider notwenigen Maßnahmen und hält sich an die AHA-Regel: Abstand halten, auf Hygiene achten und Alltagsmasken tragen. Sinnvoll ist auch die Nutzung der Corona-Warn-App; ich möchte dazu ermuntern, diese auch zu nutzen. Nicht nur in Schulen und Betrieben, sondern auch in der privaten Wohnung sollte stetig auf eine frische Sauerstoffzufuhr geachtet werden – also bitte das Lüften nicht vergessen. Die Fortschritte bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffes machen Mut und Hoffnung darauf, dass wir im kommenden Jahr wieder zu einer Normalität zurückkehren können, wie wir sie vor der Pandemie kannten.  Doch bis dahin heißt es, weiterhin mit Geduld, Disziplin, Regeleinhaltung, Rücksichtnahme und Solidarität auch in der besinnlichen Advents- und Weihnachtszeit durchzuhalten. Physischer Abstand ist eben keine soziale Distanz. Daher gilt: Wer liebt, hält Abstand!“, bekräftigt De Ridder. Bei ihrem Aufruf erhält sie dabei Unterstützung von Petra Alferink und Alfred Koelmann (beide SPD Ortsverein Nordhorn) sowie vom frisch gewählten Vorstand der Jungsozialisten in der Grafschaft, Matteo van Vliet und Fabian Feuerriegel.

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