SPD-Bundestagskandidatin Dr. Daniela De Ridder und Ortsverein Baccum besuchten EMS PLUS GmbH in Lingen

Mit ihren Parteifreunden informierte sich die SPD-Bundestagskandidatin Frau Dr. Daniela De Ridder über die Entwicklung und die Zukunftsperspektiven der Unternehmensgruppe EMS PLUS am Unternehmensstandort in Lingen-Baccum. Das emsländische Unternehmen entwickelt, plant, projektiert und vermarktet Anlagen zur Nutzung von erneuerbaren Energien aus Sonnen- und Windkraft sowie aus Biomasse.

Aufgrund dieser Ausrichtung, den starken Partnern aus der Region sowie der langjährigen Leistungs- und Erfolgsbilanz erwartet man hier auch für die nächsten Geschäftsjahre eine gleichbleibende Nachfrage von Privat-, Gewerbe-, Industrie- und Agrarkunden nach Produkten und Dienstleistungen der Ingenieurgesellschaft.

Mit großem Interesse verfolgte Dr. Daniela De Ridder die Ausführungen des Unternehmensinhabers Reinhard Meiners: Insbesondere galt ihr Interesse neben den Photovoltaikanlagen, deren Erträge den Mitgliedern der Energiegenossenschaft zugutekommen, auch der Gründung der EMS PLUS POWER AG sowie dem Bau und Betrieb energieerzeugender Anlagen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien und der Windenergienutzung. Neue Projekte könnten, so Meiners, vorbehaltlich der politischen Weichenstellungen, kurz- und mittelfristig umgesetzt werden.

Konsens zwischen den Gesprächspartnern bestand in der politischen Bewertung der aktuellen Energiepolitik: In einem gesellschaftlichen Klima, in dem grundsätzlich und engagiert über Energiepolitik debattiert werde, sind den guten Absichten keineswegs immer auch nachhaltig sinnvolle Lösungen gefolgt. So wurde der Netzausbau über Jahre sträflich vernachlässigt, während Speichertechnologien nach wie vor Mangelware seien. Dies räche sich jetzt in Form hoher Kostensteigerungen, so dass mittelfristig keine Verbesserung zu erwarten sei: „Wir brauchen dringend einen energiepolitischen Dialog für die Region“, fordert Dr. Daniela De Ridder. Die Veränderungen des EEG (Energie-Einspeise-Gesetz) zur Jahreswende und die daraus resultierenden Auswirkungen auf den Bau von Photovoltaik-, Windkraft- und Biogasanlagen wurden ebenso diskutiert wie die von der “Europäischen Union” verhängten Strafzölle auf PV-Module aus China und die Auswirkungen auf die mittelständischen Unternehmen in dieser Branche. „Die anstehenden Strompreiserhöhungen könnten die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger sowie der mittelständischen Wirtschaft für die Energiewende in Deutschland gefährden“, befürchtet Dr. Daniela De Ridder.

Neben der Förderung des notwendigen Netzausbaus sowie der weiteren Entwicklung von Speichermedien für regenerative Energien, so Dr. De Ridder und Meiners übereinstimmend, dürfe der Ausbau der erneuerbaren Energiequellen nicht durch ideologisch geprägte und unsachgemäße Diskussionen gefährdet werden, damit die Investitionsbereitschaft im Interesse der Energiewende und der Energiewirtschaft erhalten bleibe. Für die kommenden Geschäftsjahre müsse zudem ein stärkerer Verdrängungswettbewerb mit weniger Marktbegleitern und ein größeres Anforderungsprofil an die Produkt- und Dienstleistungsqualität der verbliebenen Marktteilnehmer erwartet werden, betonte Meiners.

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