Meppen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder war zu Gast bei den Tafeln in Meppen und überreichte 400 Euro des Ortsvereins der SPD in Meppen für Schultüten für Kinder aus bedürftigen Familien. Mit der Aktion möchte De Ridder nicht nur auf die Arbeit der Tafeln e.V. aufmerksam machen, sondern darüber hinaus das Bewusstsein in der Gesellschaft für mehr soziale Arbeit und soziale Initiativen schärfen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete verweist darauf, dass in der Politik mehr zur Bekämpfung von Armut geschehen muss.

„Die Tafeln sind eine wunderbare Initiative für einen sehr guten Zweck: Bekannt sind sie als Sammelstelle für Lebensmittel, die von Unternehmen, Betrieben oder auch Privathaushalten weggeworfen werden würden und den Armen in unserer Gemeinschaft zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus, bieten sie aber noch mehr, da sie zum Beispiel auch für angehende Schülerinnen und Schüler aus ärmeren Haushalten Schulmittel zur Verfügung stellen. Das möchte ich sehr gerne auch in diesem Jahr wieder unterstützen und habe daher für Schultüten gespendet, damit die kleinen ABC-Schützen einen gelungenen ersten Schultag haben“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Als Bildungspolitikerin betont De Ridder zudem, dass sozialer Aufstieg vor allem durch die Teilhabe an Bildung gelingen kann. Dabei sind es aber gerade die Kinder, die ohne die notwendigen Rahmenbedingungen keine Chance auf eine gleichberechtigte Bildungsteilhabe haben. Daher liegt es an der Politik, gleiche Bildungs- und Teilhabechancen zu ermöglichen und so eine Chance zu geben, einen familiären Armutskreislauf zu durchbrechen. Darüber hinaus liegt es an der Politik, überhaupt erst die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass Familien – und insbesondere Alleinerziehende – nicht erst in eine Armutsfalle geraten. Umso wichtiger war deshalb auch die Durchsetzung des Unterhaltsvorschusses sowie die Stärkung von Familien mit geringem Einkommen durch den Kinderzuschlag sowie auch die Aufstockung der Mittel für die Kindertagesbetreuung.

„Dem Engagement und Einsatz der Aktiven in und für die Tafeln zolle ich größten Respekt und Dankbarkeit für ihre Arbeit. Neben der Unterstützung dieser Arbeit muss es jedoch unser oberstes Ziel sein, dass sie in unserer Gesellschaft nicht mehr gebraucht werden. Auch wenn wir in einer reichen Gesellschaft und Region leben, gibt es immer noch zu viele Menschen, die von Armut betroffen sind – daran müssen wir arbeiten und das geht nur mit einer starken SPD. Es ist eine Gerechtigkeitsfrage, wenn hart arbeitende Menschen in Armut leben müssen, wenn ihr Gehalt nicht ausreicht. Aber ebenso dürfen wir diejenigen nicht fallen lassen, die nicht mehr arbeiten können. Beunruhigend finde ich da Äußerungen des CDU-Generalsekretärs, der mit einem Tweet seine Haltung gegenüber Menschen offenbart hat, die zum Überleben von Minijobs abhängig sind – wie gut, dass die SPD demgegenüber den Mindestlohn umgesetzt hat, wie wichtig, dass wir als Sozialdemokraten mit mehr Sozialpolitik als starke Kraft nach der Bundestagswahl 2017 weitermachen“, bekräftigt De Ridder.