SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder unterstützt den fraktionsübergreifenden Aufruf „Flüchtlinge schützen – Rassismus ächten – Naziterror bekämpfen“

Berlin. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder unterstützt einen fraktionsübergreifenden Aufruf gegen rassistische Gewalt und für die Solidarität mit den Flüchtlingen. Unter dem Titel „Flüchtlinge schützen – Rassismus ächten – Naziterror bekämpfen“ haben sich zahlreiche Abgeordnete für eine konsequente Ächtung fremdenfeindlicher Gewalt und für die Solidarität mit Flüchtlingen und den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern ausgesprochen – nur die Union schwächelt bei der Unterzeichnung.

„Es freut mich sehr, dass wir fraktionsübergreifend zu einem Aufruf gegen rassistische Gewalt, fremdenfeindliche Parolen und für die Solidarität der Menschen in unserem Land mit den Flüchtlingen zusammengefunden haben. Rassistisch motivierte Gewalt ist eine Schande für unser Land. Ich bin erleichtert, dass so viele Menschen ihre Solidarität mit den Flüchtenden zum Ausdruck gebracht haben – für uns bedeuten die aktuellen Entwicklungen, dass wir rechtsextremen Terror konsequent bekämpfen müssen und zugleich die solidarischen Bürgerinnen und Bürger unsere Unterstützung zukommen lassen“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

In diesem Jahr wurden bis Ende August bereits 340 Gewalttaten mit rassistischem Hintergrund registriert. Anschläge auf Asylunterkünfte sowie volksverhetzende Parolen sind kein Ausdruck von „besorgten Bürgern“, sondern von Kriminellen. Diese müssen konsequent verfolgt werden und es darf keine Relativierung dieser Handlungen geben. Der Aufruf wurde bereits von Mitgliedern aller Fraktionen unterzeichnet – nur die Union ist dabei mit der geringsten Zahl an Bundestagsabgeordneten vertreten.

„Gleichwohl bin ich sehr erfreut, dass wir für dieses Anliegen eine fraktionsübergreifende Unterstützung gefunden haben – auch wenn ich von den Kolleginnen und Kollegen des Koalitionspartners noch mehr erwarte. Besonders freut mich das Engagement der vielen Menschen deutschlandweit und ganz besonders in meinem Wahlkreis, die unsere Willkommens- und Begleitkultur stärken und unterstützen. Als Politiker müssen wir mit gutem Beispiel voran gehen und auch um Verständnis in der Bevölkerung werben. Aber ich bin auch bei der wachsenden Zahl der Flüchtlinge zuversichtlich, dass wir die Herausforderungen meistern werden“, betont De Ridder.

Text des Aufrufs, die Möglichkeit zum Unterzeichnen sowie der Stand der Unterschriften können auf www.fluechtlingeschuetzen.de eingesehen werden.

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