Berlin/Grafschaft Bentheim/Emsland. Die SPD-Bundestagsfraktion veranstaltet in diesem Jahr vom 16. – 18. Oktober das Planspiel „Zukunftsdialog“ in Berlin. 100 Jugendliche aus ganz Deutschland nehmen in diesem Planspiel die Rolle von SPD-Bundestagsabgeordneten ein und lernen Politik hautnah am Ort des Geschehens kennen. Das Auswahlverfahren ist bereits beendet, jedoch wird noch eine vierköpfige Redaktion gesucht. Schülerinnen und Schüler, Studierende und Auszubildende zwischen 16 und 20 Jahren können sich in Form eines journalistischen Kurzessays bis zum 28. September bewerben.

„Das Planspiel ‚Zukunftsdialog‘ bietet eine wunderbare Gelegenheit, das Zusammenwirken von Medien und Politik in Berlin hautnah mitzubekommen und viele spannende Erfahrungen zu sammeln. Gesucht werden engagierte Jugendliche, die im Idealfall auch schon erste journalistische Erfahrungen, zum Beispiel durch ihre Schülerzeitung, vorweisen können. Aber auch Neulinge auf diesem Gebiet sind aufgerufen Beiträge einzusenden. Als Bildungspolitikerin und Abgeordnete für die Grafschaft Bentheim und das Emsland hoffe ich auf eine rege Beteiligung“, erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder.

Der journalistische Beitrag ist in Form eines Kurzessays von 1 Din A 4 Seite bis zum 28. September einzureichen und soll sich dem Thema „Hate Speech, Pegida, AfD & Co. – Woher kommt der Hass auf Politik und Medien, und wie kann man dieser Hasskultur begegnen?“ widmen. De Ridder betont die Bedeutung des Themas angesichts der sich verändernden politischen Kultur in Deutschland und möchte für den Umgang mit Hassreden im Netz und in den Medien sensibilisieren. Das Büro von Dr. Daniela De Ridder leitet Bewerbungen gerne an die SPD-Bundestagsfraktion weiter. Beiträge können auch direkt an die Fraktion per Mail an johanna.agci@spdfraktion.de unter dem Stichwort „Planspiel Zukunftsdialog 2016“ eingeschickt werden.

„Als Bundestagsabgeordnete müssen wir Kritik und Satire durchaus aushalten – das gehört zum politischen und auch demokratischen Prozess. Jedoch bemerken wir in den vergangenen Monaten eine Zunahme von Hassreden und Anfeindungen, die weit über eine legitime Meinungsäußerung hinausgehen. Wenn Kolleginnen und Kollegen bedroht werden, ist eine Grenze überschritten. Anstatt sich diesem Problem nur juristisch entgegen zu stellen, müssen wir vielmehr aufklären und sensibilisieren, wozu dieses Planspiel eine wunderbare Gelegenheit bietet. Das möchte ich gerne unterstützen“, bekräftigt De Ridder.