Nordhorn. SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder empfing die sportpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Michaela Engelmeier zu einem Besuch sowie einer Podiumsdiskussion mit den Sportvereinen der Region. Auf dem Programm standen neben der Diskussion auch Gespräche mit den Vertreterinnen und Vertretern des Kreissportbundes sowie ein Fototermin mit den Nordhorner Judokas, die beim Wettbewerb „Sterne des Sports“ auf Landes- und Bundesebene ausgezeichnet wurden.

„Es war ein spannender Nachmittag mit sehr guten Gesprächen und Diskussionen. Am Anfang stand ein Gespräch mit Renate Grzmehle auf dem Programm, bei dem wir über die Perspektiven des Sports im Bereich der Landkreispartnerschaften gesprochen haben. Renate Grzmehle warb vor allem für die Zusammenarbeit mit Slawsk in Russland und wies ausdrücklich auf die Bedeutung des Sports für die Völkerverständigung hin. Daneben kamen wir auch bei der anstehenden Diskussionsveranstaltung auf die aktuellen Herausforderungen für die Sportvereine zu sprechen und was die Bundespolitik beisteuern kann“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

„Die Sportvereine sind die größte ehrenamtlich geführte Organisation im Landkreis und leisten mit ihren Übungsleitern und Vereinsvorständen einen erheblichen Anteil zum Gelingen einer sich verändernden Gesellschaft. Wir stellen uns den aktuellen Aufgaben in den Bereichen des demografischen Wandels und der Flüchtlingsproblematik, verlieren aber nicht die vielfältigen Aufgaben  des Sports zur Gesunderhaltung der Bevölkerung, der Gemeinschaftsbildung und der Durchführung eines sportlich orientierten Wettkampfbetriebes für alle Altersstufen und Sportarten aus den Augen. Hierbei erwarten wir von der Politik auf Bundes- Landes- und kommunaler Ebene eine angemessene Unterstützung sowie die Vereinfachung von gesetzlichen Vorgaben“, betont Bodo Werner vom KreisSportBund Grafschaft Bentheim.

Zur Podiumsdiskussion waren neben dem Kreissportbund auch alle weiteren Verbände der Region sowie die Kommunen geladen. Thematisch ging es um die Frage, wie die Bundespolitik den Breitensport fördern kann, beziehungsweise wo die zukünftigen Herausforderungen liegen. Dazu gehört auch die Einbindung älterer Menschen in die Sportvereine und –angebote auf kommunaler Ebene – die Sportpolitik kann mit einer entsprechenden Ausgestaltung schließlich auch einen Beitrag zur Gesundheit im Alter leisten.

„Der Besuch im Wahlkreis bei meiner Kollegin hat mir gezeigt, dass hier viele engagierte Menschen in den Sportvereinen ehrenamtlich mitarbeiten. Es freut mich sehr, dass wir mit ihnen ins Gespräch kamen und wir unsere Arbeit im Bund vorstellen konnten. Gerade in den Zeiten des demografischen Wandels und den dringenden Fragen der Integration können wir sportpolitisch durch die Stützung und Anerkennung ehrenamtlichen Engagements vor Ort viel erreichen“, sagt Michaela Engelmeier, sportpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion.

Im Anschluss an die Diskussion trafen Michaela Engelmeier, Bodo Werner und Dr. Daniela De Ridder die Judokas aus Nordhorn, die beim Wettbewerb „Sterne des Sports“ auf Kreisebene und in Weser-Ems 2013 den ersten Platz belegten und beim daran anknüpfenden Bundeswettbewerb den vierten Platz. Die Judokas überzeugten dabei mit ihrem Angebot  „Gemeinsames Training von behinderten und nicht behinderten Judoka im Erwachsenenbereich“.

„Nach den Gesprächen und Diskussionen nehmen wir wieder viele Anregungen mit nach Berlin. Es war ein gelungener Nachmittag und ich freue mich, wenn wir etwas für die sportlich und gesellschaftlich Engagierten vor Ort tun können“, ergänzt De Ridder. Zurzeit läuft für die Kommunen die Bewerbungsphase eines vom Bundesumweltministerium ausgeschriebenen Förderprogramms zur Sanierung und zum Ausbau von Sport-, Jugend- und Kulturstätten. Informationen zum Programm sind auf der Seite des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung verfügbar.

Dr. Daniela De Ridder dankt ihrer Kollegin Michaela Engelmeier und allen Beteiligten.