SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder besuchte den Diözesancaritasverband und kam mit dem regionalen Direktor Franz Loth ins Gespräch – Kirchliche Wohlfahrt als Eckpfeiler einer solidarischen Gemeinschaft stärken

Osnabrück/Nordhorn. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder besuchte die Caritas Osnabrück und informierte sich bei dem Direktor der Caritas für die Diözese Osnabrück e.V. Franz Loth über die Arbeit und die Lage des Wohlfahrtsverbandes. Mit Hilfe der Caritas der Katholischen Kirche, dem Landkreis Grafschaft Bentheim und dem Land Niedersachsen konnte vor Jahren das Grafschafter Klinikum und das Marienkrankenhaus zukunftsfähig als Euregio-Klinik neu aufgestellt werden. Die Diözese Osnabrück umfasst auch die Grafschaft Bentheim.

„Die kirchliche Wohlfahrt leistet in vielen Bereichen unserer Gesellschaft einen wichtigen Beitrag für das Zusammenleben und den Zusammenhalt. Bei dem Treffen konnte ich mich über die wertvolle Arbeit der Caritas und die anstehenden Zukunftsherausforderungen informieren. In den letzten Jahren war die 2007 begonnene Fusion des Grafschafter Klinikums mit dem Marienkrankenhaus eine der größten Herausforderungen, das Gesundheitssystem in und für die Grafschaft zukunftsfähig aufzustellen. Die Fusion war für alle Beteiligten ein großer Kraftakt; umso mehr danke ich allen Beteiligten, dass die Fusion zu einem erfolgreichen Projekt gediehen ist“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Die Fusion der Krankenhäuser hat sich rückblickend gelohnt und war auch durch das Engagement der Caritas-Beteiligten möglich geworden. Für das alte Marienkrankenhaus ist nun ein Umbau zu einem Pflegezentrum geplant, was für die Region ebenfalls wichtig zur Bewältigung der demografischen Herausforderungen ist. Die Caritas ist darüber hinaus einer der wichtigsten Wohlfahrtsverbände deutschlandweit zur Betreuung von Kranken oder auch im Bereich der Behindertenhilfe. Sie bezahlt ihre Mitarbeiter dabei nach Tarifvertrag, wobei die wachsenden Herausforderungen das Budget belasten – Franz Loth wirbt bei der Politik um Unterstützung, damit die Qualität der Versorgung aufrecht erhalten werden kann.

„Wir bezahlen nach Tarif, bei höchster Qualität unserer Dienstleistung. Die Tariftreue ist auf Dauer nur einzuhalten, wenn wir auch über eine auskömmliche Refinanzierung in den verschiedenen Geschäftsfeldern verfügen können“, sagt Franz Loth, Diözesan-Caritasdirektor für das Bistum Osnabrück. De Ridder zeigte sich nach dem Gespräch überzeugt: „Danken möchte ich Herrn Loth für das Gespräch und allen Mitgliedern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Caritas für ihren Einsatz, gerade auch mit Blick auf den schwierigen Fusionsprozess der Krankenhäuser in Nordhorn und der Bedeutung für die gesamte Region. Gerne möchte ich die Problemstellungen der anstehenden Aufgaben mit nach Berlin nehmen.“

Neben den besonderen Leistungen der Verantwortlichen im Rahmen des Fusionsprozesses sieht De Ridder ebenso einen Gewinn in der Weiternutzung des ehemaligen Marienkrankenhauses als Altenpflegeeinrichtung. „Die Fusion schaffte den Erhalt der medizinischen Versorgung und auch vieler Betten auf den Stationen. Das ist für die Menschen in der Grafschaft wichtig und eine Besonderheit, da es bei dem Prozess um den Zusammenschluss von einem Krankenhaus in kirchlicher und einem anderen in öffentlicher Trägerschaft ging“, bestätigt De Ridder. Bereits im vergangenen Mai machte De Ridder eine Hospitanz in der Euregio-Klinik und machte sich ein Bild von der Arbeit auf den Stationen der Geburtenhilfe, Psychiatrie, Notaufnahme und Chirurgie.

„Das nun aus dem alten Marienkrankenhaus eine Altenpflegeeinrichtung mit der Option zum betreuten Wohnen wird, ist für unsere Region angesichts der Herausforderung des demografischen Wandels ebenso ein Gewinn“, bekräftigt De Ridder.

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