Berlin/Meppen. Luisa Stülke aus Meppen war anlässlich des Girls’Days 2016 zu Gast bei der SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Daniela De Ridder und bekam Einblicke in die Arbeit einer Bundestagsabgeordneten und den parlamentarischen Ablauf. Auf dem Programm stand unter anderem eine Veranstaltung zur Elektromobilität, eine Bundestagsführung sowie der Besuch des Plenums – auch eine Bürobesprechung mit Einsicht in den Ablauf eines Bundestagsbüros stand auf dem Programm.

„Der Girls’Day war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Es ist wichtig, Mädchen und junge Frauen schon früh zu fördern und zu motivieren, Berufe zu wählen, in denen Frauen eher unterrepräsentiert sind. Meine Erfahrungen als Bundestagsabgeordnete möchte ich gerne mit Mädchen und Frauen teilen, zumal es immer noch zu wenige von ihnen in der Politik gibt. Gleiches gilt für die Berufe in den Bereichen Mathematik, Informatik, Technik und den Naturwissenschaften sowie den Führungsetagen von Unternehmen“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Der Girls’Day ist seit 2001 etabliert und brachte rund 1,5 Millionen Mädchen Berufe zumeist in den Bereichen Technik und Naturwissenschaften nahe. Allein im Jahr 2015 nahmen rund 103.000 Mädchen das Angebot wahr. Neben den technischen Berufen gilt auch die Politik noch immer als ein Feld, in denen Frauen deutlich unterrepräsentiert sind. De Ridder betont, dass es ungemein wichtig ist, gerade an den Schaltstellen der Politik Frauen zu motivieren und zu unterstützen. Hierfür begrüßte sie in diesem Jahr zum Girls‘Day Luisa Stülke aus Meppen in Berlin.

„Nach einem freundlichen Empfang begann schon der erste Termin, eine Sitzung zum Thema Elektroautos. Anschließend folgte eine Führung durch den Bundestag und die Besprechung einer Rede, die Dr. Daniela De Ridder am Abend im Plenum gehalten hat. Zum Abschluss des Tages hatte ich noch die Gelegenheit, im Plenum die Diskussionen über die Integration von Behinderten auf dem Arbeitsmarkt und die Änderung des Buchpreisbindungsgesetzes  vor Ort zu verfolgen. Es war ein sehr interessanter Tag, mit vielen verschiedenen Eindrücken“, sagt Luisa Stülke, Schülerin des Windthorst-Gymnasiums in Meppen.

De Ridder ist es besonders wichtig, einen Einblick in die Praxis zu bieten, da es beim Girls’Day vor allem auch um Motivation geht: „Dank der SPD und Manuela Schwesig konnten wir in der Koalition erstmalig eine Frauenquote für große Unternehmen umsetzen. Das sind bedeutende Fortschritte, jedoch müssen wir im praktischen Bereich noch viel mehr tun. Dazu gehört auch, dass wir neben den Chancen auch ganz praktisch Motivation schaffen. Der Besuch von Luisa hat mich sehr gefreut. Ich bin sicher, dass sie eine große Zukunft vor sich hat. Gerne lade ich auch Schülerinnen und Schüler nach Berlin ein, um den politischen Alltag in Berlin erlebbar zu machen“, bekräftigt De Ridder.