Im Bundestag wurde am Freitag der Bericht zum Anerkennungsgesetz diskutiert. Darüber hinaus wurden Änderungen auf den Weg gebracht, die das Verfahren zur Anerkennung beruflicher Qualifikationen aus dem Ausland beschleunigen sollen. Dr. Daniela De Ridder sprach als Mitglied des Bildungsausschusses dazu im Plenum.

„Das Anerkennungsgesetz ist der Grundbaustein für die Anerkennung von Qualifikationen von Menschen mit Migrationshintergrund. Organisationen wie „Integration durch Qualifizierung“ leisten hervorragende Arbeit und bieten insbesondere Flüchtlingen die Chance zum Einstieg in die Erwerbswelt“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Dr. Daniela De Ridder verwies in ihrer Rede darauf, dass 95 Prozent der Anträge auf Anerkennung erfolgreich waren. Allerdings sind 26.000 Anträge, die seit 2013 gestellt wurden, deutlich zu wenig. Denn es leben ungefähr eine halbe Million Menschen in Deutschland, deren Qualifikation noch nicht anerkannt ist.

„Wenn wir mehr Menschen eine berufliche Chance in Deutschland ermöglichen wollen, müssen diese über ihre Möglichkeiten informiert werden. Es ist eine bessere Ausstattung der Beratungsstellen notwendig, eine Ausbreitung des Angebotes an Sprachkursen und eine Absenkung der Verfahrenskosten. Genau an diesen Problemen knüpft das Gesetz an“, betont De Ridder.

Link zur Rede auf der Seite des Bundestags