„Politik gegen Hunger“

Dr. Daniela De Ridder spricht auf der Konferenz des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung

Berlin – In der Agenda 2030 hat sich die Weltgemeinschaft versprochen: Wir werden den Hunger weltweit beenden.

Bei der Sonderkonferenz „Politik gegen Hunger“ brachte die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder auf dem Podium ihre Perspektive ein. Geprägt war diese Sicht durch ihre Arbeit als Agrarpolitikerin, aber auch durch die als Vizepräsidentin der Parlamentarischen Versammlung der OSZE.

Zwei Dinge hob sie besonders hervor: „Ernährung und Sicherheit müssen wir unbedingt zusammendenken“, unterstrich De Ridder.

Es sei gut, dass Ernährungssicherung Teil der nationalen Sicherheitsstrategie der Bundesrepublik geworden sei. Denn im Fall von Konflikten könnten Lieferketten schnell unterbrochen und sowohl die Landwirtschaft als auch der Handel mit Lebensmitteln gefährdet werden, mahnte die Abgeordnete.

„Zweitens“, so fuhr De Ridder fort: „Den Hunger aus unseren Gesellschaften zu verbannen ist möglich. Dieses Ziel braucht jedoch eine ausreichende Finanzierung.“

An der Ernährungssicherung – namentlich an der Arbeit von BMZ und BMEL – dürfe nicht gespart werden.

Dr. De Ridder erklärt abschließend: „Das Recht auf Nahrung ist ein Menschenrecht. Wir müssen alles dafür tun, es gemeinsam umzusetzen. Für eine Welt ohne Hunger.“

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