Bei der Diskussion der IG Bau hat die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder ganz klar die Position der SPD vorgestellt: Die Schere zwischen arm und reich besteht nach wie vor, denn nur wenige verfügen über große Vermögen, während viele – etwa aufgrund geringer Löhne – nur ganz kleine Ersparnisse haben; als Juniorpartner in der großen Koalition konnte es der SPD auch nicht gelingen, diese Schere zu schließen.

Immerhin ist es der SPD gelungen,  den Mindestlohn einzuführen und eine Rentenreform durchzuführen, die zu erheblichen Verbesserungen geführt hat. Wer also mehr soziale Gerechtigkeit will, der muss der SPD seine Stimme geben und ihnen ein deutlich besseres Wahlergebnis bescheren. Auch muss mehr über Arbeitsbedingungen gesprochen werden: So will die SPD rasch die sachgrundlose Befristung abschaffen und Mütter wie Vätern ein Rückkehrrecht auf eine Vollzeitstelle ermöglich. Dies hat die Union leider trotz des vehementen Einsatz unserer Arbeits- und Sozialministerin verhindert.

Auch die gerechte Finanzierung der Rente hat sich die SPD auf die Fahne geschrieben: Höhere Einkommen sollen über die Steuer an der solidarischen Finanzierung ausreichend beteiligt werden.

Aus dem SPD-Wahlprogramm geht eindeutig hervor – und wie Dr. Daniela De Ridder an diesem Abend gemerkt hat, ist die SPD die einzige Partei  mit sehr präzisen Aussagen – dass sie mit der doppelten Haltelinie, die Andrea Nahles bei der Rentenpolitik einführen will,  verhindern wollen, dass der Rentenbeitrag über 22 Prozent liegt und der Rentenbezug unter 48 Prozent liegt.