Max-Planck-Gesellschaft stärkt den wissenschaftlichen Nachwuchs

Die Max-Planck-Gesellschaft hat ein Maßnahmenpaket zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses angekündigt und investiert rund 50 Millionen Euro. Neben der Einführung neuer Förderstrukturen und detaillierter Betreuungsrichtlinien sollen auch die Karrierewege der Nachwuchskräfte transparenter gestaltet werden. Der intensive Austausch zwischen der SPD-Bundestagsfraktion und dem Präsidium der Max-Planck-Gesellschaft zu diesen Themen hat positiv gewirkt, und wir begrüßen die Pläne ausdrücklich.

„Wir freuen uns sehr, dass die Max-Planck-Gesellschaft als Fürsprecherin des wissenschaftlichen Nachwuchses eine Vorreiterrolle unter den Forschungseinrichtungen einnehmen will. Max-Planck-Präsident Prof. Dr. Martin Stratmann und sein Vorstand haben verbindliche Entscheidungen bewirkt, die nicht nur im Binnenverhältnis der Forschungsinstitutionen, sondern auch weit darüber hinaus Ausstrahlung für die Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern haben sollten.

Dass zukünftig ausschließlich Förderverträge an Doktoranden vergeben werden, anstatt wie bislang verstärkt auf Stipendien zu setzen, eröffnet nicht nur den Doktorandinnen und Doktoranden planbare Karriereperspektiven. Die Max-Planck-Gesellschaft steigert zudem ihre internationale Reputation im Wettbewerb um Spitzenkräfte in der Wissenschaft. Es ist das erklärte Ziel von Bund, Ländern und Forschungsorganisationen, die Karrierewege in der Wissenschaft deutlich attraktiver und wettbewerbsfähiger zu gestalten. Die Förderverträge verbinden die wissenschaftliche Freiheit eines Stipendiums mit der sozialen Sicherheit eines Arbeitsvertrages und tragen so zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei.

Wir begrüßen ausdrücklich, dass mit dem Maßnahmenpaket auch neue Betreuungsrichtlinien für den wissenschaftlichen Nachwuchs eingeführt werden. Die Betreuung ist ein maßgeblicher Erfolgsfaktor für zukünftige Wissenschaftskarrieren.

Die Maßnahmen sollten eine deutliche Signalwirkung auf die Wissenschaftslandschaft haben. Als SPD-Bundestagsfraktion wollen wir diese Bemühungen flankieren – mit der Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes sowie mit der Einführung eines Zukunftspaktes für den Wissenschaftlichen Nachwuchs.“

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