Hermann Nüsse (SPD Wietmarschen), Helga Voet (Leiterin), Dr. Daniela De Ridder, Christian Kerperin (SPD Wietmarschen) und Rainer Axmann (Pastoralkoordinator St. Johannes Gemeinde Wietmarschen)

Kleine Forscher in der KiTa: SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder besucht Kindergarten St. Johannes

Wietmarschen. In der KiTa St. Johannes besuchte die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder gemeinsam mit dem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Christian Kerperin und dem SPD-Ratsmitglied Hermann Nüsse die KiTa-Leiterin Helga Voet sowie Pastoralkoordinator Rainer Amann. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Themen frühkindliche Bildung und die Ausstattung der Einrichtung.

„Im St.-Johannes-Kindergarten offerieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein überzeugendes Betreuungsangebot. Die Kinder werden mit ihren Persönlichkeiten sehr ernst genommen und sie können sich unter der liebevollen Anleitung der Erzieherinnen weiterentwickeln. Mich freut es besonders, wie sehr die Eltern durch Feedback und gute Gespräche in die Entwicklung ihres Kindes einbezogen werden und so auch genau nachvollziehen können, wie es ihren Kindern geht. Das dies so stark im Konzept der KiTa verankert ist, hat für die Eltern auch eine wichtige Entlastungsfunktion “, zeigt sich Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete vom Programm der Einrichtung überzeugt.

Und ob sich die Kinder in der Einrichtung wohlfühlen, das zeigt vor allem die Tatsache, mit welchen Ritualen die Kinder den Tag beginnen und mit welchen sie sich später verabschieden. So manches Kind mag die Kita gar nicht wieder verlassen, bestätigten Voet und Axmann, was für Erzieherinnen und Eltern ein gutes Zeichen sei. Chancen und Möglichkeiten stehen dabei im Zentrum des Bildungskonzeptes der Einrichtung. Die Individualität eines jeden Kindes zu sehen und dabei schon in frühen Entwicklungsphasen Mitbestimmung und Verantwortung einzuüben, bilden dabei die Grundlagen. Auch lernen die Kinder sich in der Gruppe zu orientieren und solidarisch miteinander umzugehen. Dass dabei auch immer die Lebenswirklichkeiten der Familien mit einbezogen werden, ermöglicht ein empathisches Miteinander.

Im weiteren Gesprächsverlauf wurde über die Förderung aus dem Bundesprogram „Haus der kleinen Forscher“ berichtet, die der Kindergarten schon seit mehreren Jahren nutzt. Das Programm „Haus der kleinen Forscher“ stellt  deutschlandweit die größte frühkindliche Bildungsinitiative dar. In St. Johannes können die Kinder spielerisch an naturwissenschaftliche Phänomene herangeführt werden; dabei werden auch kindgerechte Erklärungsansätze für die Gesetze und Wirkungsweisen der Naturwissenschaften entwickelt, ohne dass dabei die Kreativität und individuelle Entfaltungsmöglichkeiten beeinträchtigt werden. So soll bereits im frühen Alter die kindliche Neugierde das Interesse an technischen und naturwissenschaftlichen Arbeiten und Fragen geweckt werden.

Auf das Programm ist die Bildungspolitikerin De Ridder besonders stolz, zeigt es doch, wie ganz spielerisch Lernprozesse bei Kindern gefördert werden können – oft gelte dies aber auch für Erzieherinnen und Eltern, gibt die Abgeordnete zu: Im Jahr 2016 konnten pädagogische Fachkräfte aus rund 27.500 Kitas, Horten und Grundschulen bereits am Fortbildungsprogramm der Bildungsinitiative „Haus der kleinen Forscher“ teilnehmen. Die Qualifizierungsangebote standen durch 225 lokale Netzwerkpartner mehr als 90 Prozent aller Kitas in Deutschland zur Verfügung. Über 4.700 Bildungseinrichtungen trugen Ende 2016 bereits selbst das Zertifikat „Haus der kleinen Forscher“. Damit stellt das Programm „Haus der kleinen Forscher“ deutschlandweit die größte frühkindliche Bildungsinitiative dar.

„So mancher kleine physikalische Trick lässt sich auch zum Party-Gag ausbauen. Und warum sollen nicht auch die Erwachsenen mal von ihren Kindern lernen. Das Haus der kleinen Forscher zeigt, dass wir mit allen Sinnen lernen können, vom Hinschauen über das Tasten, vom Klang und Hinhören bis zum Geschmacksinn – wer offen ist, kann gar nicht aufhören zu lernen. Und ich bin stolz darauf, dass Frau Voet und ihre Einrichtung schon so lange dabei mitmachen“, so De Ridder.

„Es ist für uns als SPD-Bundestagsfraktion auch weiterhin ein Anliegen solch erfolgreiche Konzepte zu unterstützen, weshalb wir bereits in dieser Wahlperiode vier Milliarden Euro für Krippen und Kitas beigesteuert haben. Besonders freut es mich, dass so viele Kindergärten aus meinem Wahlkreis an den Bundesprogrammen Sprach-Kita, KitaPlus und ‚Haus der kleinen Forscher‘ teilgenommen haben“, freut sich De Ridder. Die SPD-Bundestagsfraktion wolle in der kommenden Legislaturperiode jedoch noch mehr für Alleinerziehende und junge Familien tun, so etwa indem sie die Kita-Gebühren gänzlich abschaffen wolle. Zudem ordne sich diese Maßnahme unter das große Vorhaben der SPD, Bildung von der Kinderkrippe über die Ausbildung und das Studium bis zur Meisterprüfung gebührenfrei zu gestalten, sagte De Ridder abschließend.

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