Keine Pressefreiheit ohne Geschlechtergerechtigkeit

Dr. Daniela De Ridder zum Internationalen Tag der Pressefreiheit

Berlin – „Am heutigen Tag der Pressefreiheit möchte ich meine große Anerkennung ausdrücken für Journalistinnen und Journalisten in allen Teilen der Welt, die sich teils großen Gefahren aussetzen und mit ihrer Arbeit in den Diensten freier, aufgeklärter Gesellschaften stehen“, erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder.
Ein Beispiel dafür seien die Journalistinnen in Baku, mit denen De Ridder im Rahmen ihrer OSZE-Wahlbeobachtungsmission in Azerbaijan sprechen konnte.

„Insbesondere Journalistinnen arbeiten oft unter widrigen Umständen wie geschlechtsspezifischer Diskriminierung und Diskreditierung, staatlicher Repression, Gewalt, Verfolgung oder sogar Krieg“, so die Abgeordnete.

Geschlechtergerechtigkeit sei jedoch eine Grundvoraussetzung für fairen und qualitativ hochwertigen Journalismus.

„Es braucht gleiche Bezahlung, mehr Journalistinnen in Führungspositionen, Auszeichnungen, garantierten Mutterschutz, Elternzeit und Kinderbetreuung, gender-sensible Workshops und Fortbildungen, ein verbessertes Monitoring und juristische Verfolgung von physischer, psychischer und sexueller Gewalt und besonderen Schutz in Kriegs- und Krisengebieten“, unterstreicht Dr. De Ridder abschließend.

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