Gemeinsame Lösungen in der Migrationspolitik gesucht

Daniela De Ridder wirbt in Wien für Kooperation und Solidarität in der Migrationspolitik

Wien – Als Vorsitzende der Migrationskommission hat die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder bei der Wintertagung der OSZE-Parlamentarierversammlung die Herausforderungen der Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik hervorgehoben.

„Wir müssen uns weiter mit der Situation der Geflüchteten aus der Ukraine auseinandersetzen“, erklärte De Ridder. Der weitere Kriegsverlauf entscheide über das Schicksal von Millionen Ukrainer:innen, die innerhalb und außerhalb des Landes geflohen sind.

In Ganziantep, dem Grenzgebiet zwischen der Türkei und Syrien, leiden die Menschen immer noch unter den Folgen der schweren Erdbeben, die fort im vergangenen Jahr stattgefunden haben. „Auch sie bedürfen unserer Solidarität und Unterstützung“, betonte De Ridder, und kündigte an: „Die Migrationskommission hat daher unter meiner Leitung einen Besuch in den betroffenen Gebieten geplant.“

Ebenso plane Dr. De Ridder eine Reise nach Lampedusa in Italien: „Wir wollen dort nicht nur Gespräche mit den Bürgermeistern und Ministerinnen führen, sondern wollen uns auch in den Flüchtlingscamps vor Ort ein Bild machen.“

„Wir wollen Menschenhandel und die kriminellen Machenschaften von Schleppern verhindern“, erklärte De Ridder. Schlepperbanden bereicherten sich seit Jahren an den elenden Schicksalen der Flüchtlinge. Besonders schützenswert, so hob die Abgeordnete hervor, seien dabei Frauen und Kinder.

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