Nordhorn/Emlichheim/Lingen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder freut sich über die Fortsetzung des Bundesprogramms „Mehrgenerationenhaus“. De Ridder betont, dass Mehrgenerationenhäuser immer wichtiger für den gesellschaftlichen Zusammenhalt werden.

„Mehrgenerationenhäuser sind Orte der Begegnung, an denen das Miteinander der Generationen aktiv gelebt wird. Sie bieten Raum für gemeinsame, generationenübergreifende Aktivitäten und schaffen ein nachbarschaftliches Miteinander in der Kommune. Dieses Miteinander vermissen wir in der Corona-Krise gerade sehr schmerzlich, denn Mehrgenerationenhäuser stehen allen Menschen offen, unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialer Lage. Daher freue ich mich sehr, dass sich unsere Familienministerin Dr. Franziska Giffey dafür einsetzt, das Bundesprogramm in den kommenden acht Jahren fortzusetzen“, bekräftigt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Die Bundesregierung hat beschlossen, das seit 2017 bestehende Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus fortzusetzen. So wird die Bundesförderung in Höhe von 40.000 Euro pro Haus über einen Zeitraum von acht Jahren gewährt, um Planungssicherheit zu schaffen. Die Zahlen, die Bundesfamilienministerin Giffey vorlegt, verdeutlichen die große Bedeutung der Mehrgenerationenhäuser für die Kommunen: Insgesamt engagieren sich mittlerweile fast 37.000 Freiwillige, mit deren Hilfe die Häuser bundesweit über 21.000 Angebote umsetzen und täglich mehr als 60.000 erreichen. Durch ihre flexible Arbeit richten sie ihre Angebote ganz individuell an den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten und Bedarfen aus und tragen so zur Schaffung guter Entwicklungschancen und fairer Teilhabemöglichkeiten für alle Menschen in Deutschland bei.

Dr. Daniela De Ridder zu Besuch im Mehrgenerationenhaus in Lingen. Dort kam sie mit rank Lüßling, Gisela Bolmer und Marita Theilen ins Gespräch.
Archivbild: Dr. Daniela De Ridder zu Besuch im Mehrgenerationenhaus in Lingen. Dort kam sie mit Frank Lüßling, Gisela Bolmer und Marita Theilen ins Gespräch.

„Die Mehrgenerationenhäuser sind eine wichtige Brücke der Generationen: Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlicher Religionen, Menschen mit und ohne Handicap kommen hier zusammen. Bestehende Hemmschwellen und Vorurteile werden abgebaut, gegenseitige Toleranz, Verantwortung und Rücksichtnahme gelebt. Und noch besser: Man hilft sich und unterstützt sich gegenseitig. Dank der tatkräftigen Einsatzes von Bundesfamilienministerin Giffey werden die Mehrgenerationenhäuser im Emsland und der Grafschaft Bentheim weiter finanziell unterstützt. Dies ist eine sehr gute Nachricht für den gesellschaftlichen Zusammenhalt unserer Region“, freut sich De Ridder, die bereits seit Jahren Patin des Emlichheimer Mehrgenerationenhauses Senfkorn und des DRK-Mehrgenerationenhauses in Nordhorn ist. Erst kürzlich war De Ridder auch im Lingener Mehrgenerationenhaus gewesen und hatte dort mit den Verantwortlichen intensive Gespräche geführt.

Dr. Daniela De Ridder zu Gast bei der Podiumsdiskussion des Mehrgenerationenhauses Senfkorn.
Archivbild: Dr. Daniela De Ridder zu Gast bei der Podiumsdiskussion des Mehrgenerationenhauses Senfkorn.