Nordhorn. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder lud nach Nordhorn ein zur gemeinsamen Veranstaltung mit dem ehemaligen Vizekanzler und Bundesminister a. D. Franz Müntefering. Im Rahmen ihrer Veranstaltung „Was müssen wir heute tun, um morgen gut zu leben?“ bat De Ridder den ehemaligen SPD-Parteivorsitzenden um Antworten auf soziale sowie politische Zukunftsfragen und sprach mit ihm über die anliegenden Herausforderungen für einen starken gesellschaftlichen Zusammenhalt.

„Die Frage nach unserer Zukunft beschäftigt alle Menschen in allen Teilen der Gesellschaft. Neben dem Aspekt der Zukunftsperspektiven für junge Menschen und eines auskömmlichen Lebens im Alter stehen wir gerade vor der Herausforderung eines möglichen Auseinanderdriftens der Gesellschaft, dem wir uns als sozialdemokratische Politikerinnen und Politiker entschieden entgegen stellen. Hier zeigt sich einmal mehr, dass das gesellschaftliche Engagement, der solidarische Zusammenhalt und der respektvolle Umgang miteinander den Weg für eine politisch gestaltbare Zukunft ebnen“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Vor rund hundert Gästen referierte zu den Zukunftsfragen der ehemalige Vizekanzler, SPD-Fraktions- und Parteivorsitzende sowie Bundesminister a.D. Franz Müntefering vor interessiertem Publikum aus der Grafschaft Bentheim und dem Emsland. Müntefering hob hervor, dass er insbesondere das Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger wertschätzt und es einen großen Beitrag für den Zusammenhalt in der Gesellschaft leistet. Damit eine erfolgreiche Zukunft gesichert ist, muss es mehr Investitionen in die Bildung geben, damit die kommenden Generationen gut aufgestellt sind. Zudem verlangen die globalen Entwicklungen, das Bevölkerungswachstum und der demografische Wandel nach einem Umdenken.

„Sehr dankbar bin ich für den Beitrag von Franz Müntefering, der mit seiner Erfahrung als SPD-Politiker schwierige Zeiten gemeistert hat und die wichtigsten Handlungsfelder der Zukunft klar benannt hat: Bildungschancen, gesellschaftliches Engagement, sozialer Zusammenhalt und wirtschaftlicher Erfolg stehen in einem engen Zusammenhang. Damit all dies garantiert werden kann, müssen wir eine offene und tolerante Gesellschaft sein. Dabei müssen wir – wie es auch unser Kanzlerkandidat Martin Schulz betont hat – Verständnis für die Ängste und Verunsicherungen der Menschen haben, da eine komplexer werdende Welt eine besondere Herausforderung darstellt“, so De Ridder weiter.

Müntefering und De Ridder zeigen sich zuversichtlich, dass der Beitrag der ältesten Partei Deutschlands wichtiger denn je ist. Schließlich steht die SPD seit jeher für den sozialen Zusammenhalt und die gesellschaftliche Veränderung. „Wir haben nicht nur die großen Herausforderungen der Vergangenheit gemeistert, sondern gehen frohen Mutes in die vor uns liegende Zeit des gesellschaftlichen Wandels“, bekräftigt De Ridder.

De Ridder dankt Franz Müntefering für seinen wertvollen Beitrag in Nordhorn.