Dr. Daniela De Ridder zu Besuch bei der Volkshochschule Grafschaft Bentheim

Nordhorn. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder besuchte die Volkshochschule in Nordhorn und kam dort mit Direktor Dr. Tobias Pischel de Ascensão, der stellvertretenden Direktorin Karola Langenhoff sowie den Fachbereichsleiterinnen Heike Kampmeier und Christine Krumtünger ins Gespräch. Das Angebot und die Entwicklung der Volkshochschule sind laut De Ridder für die Region von unverzichtbarer Bedeutung.

„Die Volkshochschule der Grafschaft Bentheim ist für die Region von herausragender Bedeutung: Das Angebot bietet den Menschen in unterschiedlichen Phasen ihrer Bildungsbiografie eine Chance zur Aus- und Weiterbildung, was angesichts unserer komplexer werdenden Welt besonders wichtig ist. Auch die Persönlichkeitsentwicklung durch Bildung hat hier einen hohen Stellenwert. Ich begrüße das vielfältige Engagement der tätigen Lehrkräfte, die sich unter anderem für Lehrangebote für Senioren und Ältere einsetzen und diejenigen, die als Deutschlehrerinnen und -lehrer einen besonderen Beitrag für die Integration leisten“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Die Volkshochschule Grafschaft Bentheim besteht seit 1948 und führte 2016 rund 1400 Kurse bei insgesamt 19 000 Anmeldungen durch. Das Angebot wurde im Laufe der Zeit erweitert und immer wieder den jeweiligen Rahmenbedingungen angepasst, was angesichts der anstehenden gesellschaftlichen Herausforderungen von wachsender Bedeutung ist. Schließlich werden Menschen immer länger arbeiten und am Erwerbsleben partizipieren können, während die steigende Komplexität unserer Lebenswelt, so etwa durch Digitalisierung und Globalisierung, ständige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten notwendig macht. Um zukunftsfähig aufgestellt zu sein, muss die Erwachsenenbildung daher als eigenständige Säule des Bildungssystems auf einer soliden finanziellen Basis stehen, um auch schwächeren Gruppen die Teilnahme zu ermöglichen, so Direktor Pischel de Ascensão

„Volkshochschulen leisten bundesweit einen enormen Beitrag zur sozialen Integration, zu Möglichkeiten der lebenslangen Qualifizierung und sind nicht zuletzt auch ein Standortfaktor zur Steigerung der regionalen Lebensqualität,“ sagt Dr. Pischel de Ascensão.

De Ridder sieht gerade in Zeiten des demografischen und sozialen Wandels die unbedingte Notwendigkeit in die Weiterbildung zu investieren. Hier geht es um Qualifikationsmöglichkeiten im Bereich der Pflege und Betreuung oder auch um IT-Kurse für ältere Menschen. Besonders dankt De Ridder den engagierten Sprachlehrerinnen und -lehrern, die über den unmittelbaren Deutschunterricht für Zugewanderte hinaus Unterstützung und Orientierung in einer völlig neuen und oftmals fremden Umgebung leisten.

„Der Besuch bei der Volkshochschule hat mir erneut verdeutlicht, welch großen Einsatz die rund 500 Beteiligten hier an den Tag legen und wie wichtig die Bildungschancen für unsere Region sind. Deshalb danke ich allen Engagierten für ihren wertvollen Einsatz und werde mich weiterhin für die Volkshochschule im Rahmen meiner Bildungspolitik einsetzen“, bekräftigt De Ridder.

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