Das beste Heimatmuseum

Berlin/Grafschaft Bentheim/Emsland. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder ruft alle Museen, Städte und Kommunen aus der Region auf, sich für den mit 15.000 Euro dotierten Stiftungspreis „Das beste Heimatmuseum“ der Stiftung „Lebendige Stadt“ zu bewerben. Bewerbungsfrist ist der 30. Juni 2020.

„Das Interesse an Geschichte und Geschichten, die sich einst direkt vor der eigenen Haustür ereigneten, ist ungebrochen. Ob durch das Archivieren und Sammeln historischer Dokumente oder das Restaurieren von Gebäuden – mit ihrer wertvollen Arbeit prägen die Museen unsere Kulturlandschaft und sind seit jeher Orte der Kommunikation und Begegnung. Viele unserer hiesigen Kultureinrichtungen haben bereits auf gesellschaftliche Veränderungen wie den demographischen Wandel reagiert und neue Ausstellungskonzepte konzipiert. Daher freue ich mich, wenn zahlreiche Heimatmuseen aus der Grafschaft Bentheim und dem Emsland ihre innovativen Konzepte beim Wettbewerb der Stiftung „Lebendige Stadt“ einreichen“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Archivfoto: Dr. Daniela De Ridder zu Gast beim Heimatverein Uelsen

Archivfoto: Dr. Daniela De Ridder zu Gast beim Heimatverein Uelsen

Die Stiftung „Lebendige Stadt“ ruft jährlich Museen, Städte und Kommunen auf, sich für ihren Stiftungspreis zu bewerben. Preiswürdig in diesem Jahr sind Heimatmuseen, die zukunftsorientiert handeln, indem sie die gesellschaftlichen Veränderungen aufgreifen und ihre Konzepte darauf anpassen. Dazu zählen beispielsweise der Einsatz moderner Technologien genauso wie inklusive Bildungsangebote, um auch neue Besuchergruppen anzusprechen und ihr Interesse für die heimatliche Geschichte und Kultur des Ortes oder der Region zu gewinnen. Das Anliegen der Stiftung ist es, „Best-practice-Beispiele“ zu fördern, die für andere Kommunen Vorbild sein können.

„Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie, in der weite Teile unseres vielfältigen Kulturangebots geschlossen sind, ist es von großer Bedeutung, dass wir unsere kulturellen Einrichtungen nicht im Stich lassen und zugleich neue Wege gehen, etwa mit Unterstützung von Digitalisierung oder Museumspädagogik. Eine offene und moderne Gesellschaft braucht schließlich eine lebendige Kunst und das Wissen um eine historisch gewachsene Kultur, die für jeden zugänglich sein muss“, bekräftigt De Ridder abschließend und ermutigt alle Städte, Gemeinden, Institutionen, Vereine und Privatpersonen mit Best-practice-Beispielen die Chance wahrzunehmen und ihre Bewerbung bis zum 30. Juni 2020 an stiftungspreis@lebendige-stadt.de zu senden. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert und wird feierlich an repräsentativen Orten verliehen.

Alle Informationen zum Wettbewerb sowie zur Stiftung „Lebendige Stadt“ finden Sie im Internet unterwww.lebendige-stadt.de/stiftungspreis.

 

 

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