Berlin/Grafschaft Bentheim/Emsland. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder setzt sich für die Stärkung des Jugendaustausches und der Jugendorganisationen durch den Bund ein. Sie bietet ihre Unterstützung bei der Ausgestaltung von Programmen auch im Rahmen des Möglichen in der Corona-Krise an.  Neben den seit langem bewährten Programmen – wie etwa das Parlamentarisches Patenschafts-Programm (PPP) – mit Hilfe dessen De Ridder bereits einigen Grafschafter*innen und Emsländer*innen einen USA-Aufenthalt für ein Jahr ermöglichen konnte, erhofft sich die stellvertretende Vorsitzende des Auswärtigen Austausches auch durch das „Sonderprogramm Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendarbeit” einen wertvollen Beitrag für die Region.

„Als Sozialdemokratin und Außenpolitikerin ist mir der Jugend- und Schüleraustausch ein besonders wichtiger Aspekt meiner politischen Arbeit, bei der wir Verständigung über Grenzen hinweg schaffen, Brücken bauen und zugleich die junge Generation für internationale Sichtweisen begeistern können. Daher freue ich mich sehr, dass Bundesministerin Franziska Giffey und das Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), sowie Außenminister Heiko Maas und das Auswärtige Amt (AA) Jugendaustausch trotz Corona-Krise weiter stärken und Beteiligungsmöglichkeiten schaffen konnten. Auch gilt es, heute die Weichen für die Zeit nach der Pandemie zu stellen, sodass ein physischer Austausch wieder leichter möglich wird. Den Jugendaustausch auch in der Corona-Krise zu stärken, verlangt nach bundespolitischem Engagement sowie einer finanziellen Stärkung durch entsprechende Haushaltsmittel“, zeigt sich Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems, überzeugt.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete befasst sich in diesen Tagen mit den Kandidat*innen des kommenden PPP-Programms und steht darüber hinaus mit Knut Möller, dem Geschäftsführer des Deutschen Youth For Understanding Komitees e.V. (YFU) im regen Austausch. Möller stellte De Ridder die aktuellen Ergebnisse der Online-Länderkonferenz für politische Entscheidungsträger*innen unter dem Titel „Herz, Hand und Kopf – Internationale Verständigung durch Schüler- und Jugendaustausch“ vor. Beide waren sich darin einig, dass der Jugendaustausch – sobald es die Corona-Lage zulässt – auch physisch wieder rasch aufgenommen werden muss. Die SPD-Bundestagsabgeordnete betonte in diesem Zusammenhang auch, dass sich ihre Bundestagsfraktion mit großem Engagement dafür einsetzt, dass Initiativen wie das „Sonderprogramm Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendarbeit” aus dem BMFSFJ ebenso wie der Jugendaustausch in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt einen hohen Stellenwert genießen; entsprechende Haushaltsmittel werden daher zurecht auch durch den Bundeshaushalt zur Verfügung gestellt. Für das Jahr 2021 hat der Deutsche Bundestag noch einmal 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

„Dankbar bin ich für das starke Engagement der SPD-geführten Ministerien im Bereich des Jugendaustausches. Dies gilt sowohl für das BMFSFJ als auch für das Auswärtige Amt. Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, diese wertvolle Jugendarbeit weiterzuführen, den Mobilitätsbeschränkungen junger Menschen entgegenzuwirken und sie durch unsere Unterstützung und Vermittlung zu motivieren, andere Länder, Menschen und Kulturen kennenzulernen. Auffällig ist dabei, dass wir in den vergangenen Jahren gerade durch diese Programme nicht nur Gymnasiast*innen, sondern auch Realschüler*innen und Auszubildenden aller Branchen fördern konnten. Als Sozialdemokratin ist es mir besonders wichtig, dass nicht das Portemonnaie der Eltern darüber entscheidet, welche Lern- und Austauschmöglichkeiten ihre Kinder erhalten. Diesen Weg gilt es nun für uns entschlossen fortzusetzen und daher ist der Input wie etwa durch Youth For Understanding für uns Abgeordnete von größtem Wert. Wenn Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier darauf verweist, dass ‚die Welt nicht weiter aus den Fugen geraten‘ darf, dann setzt er – und wir Abgeordnete mit ihm – unsere Hoffnung darauf, dass gerade der internationale Jugendaustausch ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Bildungs- und Friedenspolitik ist; ein unersetzlicher Beitrag zur Völkerverständigung also, der heute wichtiger ist denn je. Wenn die junge Generation mithilfe des Austausches und der Jugendarbeit interkulturelle Kompetenzen und ein Verständnis für die Bedeutung globalpolitischen Handelns erwerben kann, so ist für unsere gemeinsame Zukunft, gerade als Grenzregion, viel gewonnen“, bekräftigt De Ridder abschließend.