Bundestag beschließt zusätzlich 600 Millionen Euro für die Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur

Berlin/Grafschaft Bentheim/ Emsland. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder ruft alle Städte und Gemeinden in ihrem Wahlkreis auf, sich um Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ zu bewerben. Insgesamt stellt der Bund 600 Millionen Euro für die Kommunen bereit. De Ridder betont, dass die soziale Infrastruktur ein wichtiger Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge ist.

„Kommunale Einrichtungen wie Schwimm- und Freibäder oder Turnhallen sind häufig in die Jahre gekommen und erfordern umfassende Sanierungsarbeiten. Unsere engagierten Kommunen brauchen, gerade jetzt während der Corona-Pandemie, tatkräftige Unterstützung bei der Stärkung und Instandsetzung ihrer kommunalen Infrastruktur. Denn die Dorf- und Stadtentwicklung entscheidet maßgeblich über die Zukunft unserer Region und die weitere demografische Entwicklung. Zu einem gemeinschaftlichen Dorf- und Stadtleben gehören funktionstüchtige Sport, Jugend- und Freizeiteinrichtungen. Daher rufe ich alle Städte und Kommunen auf, sich um die Fördermittel aus dem Bundesprogramm zu bewerben“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Mit den Nachtrag zum Bundeshaushalt 2020 stellt der Bundestag auf Druck der SPD-Fraktion weitere 600 Millionen Euro für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ zur Verfügung. Gefördert werden investive Projekte mit besonderer regionaler oder überregionaler Bedeutung. Auch die Wirkung der Projekte für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie die soziale Integration in der Kommune und die Stadtentwicklungspolitik spielen eine Rolle. Für eine Tranche von 400 Millionen Euro ist nun ein neuer Projektaufruf gestartet. Kommunen, die über geeignete Projekte verfügen, sind aufgerufen, bis zum 30. Oktober 2020 Projektvorschläge zu unterbreiten. Weitere Informationen zum Projektaufruf, zu den Fördervoraussetzungen und zum Anmeldeverfahren sind der Homepage zu entnehmen.

„Im letzten Jahr flossen bereits im Rahmen des Förderprogramms für die Sanierung der alten Rathausvilla in Lingen 818.550 Euro sowie für die Sanierung des Hallenbads in Dörpen 1.147.500 Euro in unsere Region. Daher freue ich mich, wenn sich auch dieses Mal wieder zahlreiche Städte und Kommunen in der Grafschaft Bentheim und im Emsland um die Fördermittel bewerben. Gerne biete ich – wie in den vergangenen Jahren – meine Unterstützung und Begleitung bei der Antragsstellung an“, bekräftigt De Ridder abschließend.

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