Dr. Daniela De Ridder im Bundestag für die Grafschaft Bentheim und das Emsland

Bundesmittel zur Sanierung der Eissporthalle kommen!

Berlin/Grafschaft Bentheim. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder rief im Oktober 2020 Kommunen zur Beteiligung um Mittel aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ auf: Der Landkreis Grafschaft Bentheim folgte dem Aufruf De Ridders und bekam nun mit ihrer Unterstützung Mittel aus dem Programm in Höhe von einer Millionen Euro durch den Haushaltsausschuss des Bundestags bewilligt.

Während einer Routineuntersuchung in der Nordhorner Eissporthalle wurden im August 2019 Schäden an der Dachkonstruktion entdeckt, in dessen Folge die Eissporthalle unmittelbar geschlossen werden musste. Die Kosten der Sanierung, die für ein Wiederaufnehmen des Betriebs notwendig sind, betragen rund 6,5 Millionen Euro. In einem bewegenden Bürgerentscheid in der Grafschaft Bentheim stimmten im März rund 74 Prozent der Wähler*innen dafür, die Eissporthallte in Nordhorn schnellstmöglich zu sanieren.

„Der Haushalts­ausschuss des Deutschen Bundes­tags hat in seiner heutigen Sitzung eine Förderung für die Eissporthalle in  Nordhorn mit 1.000.000 Euro beschlossen. Damit trägt der Bund bis zu 15 Prozent der geschätzten Gesamtkosten von rund 6.500.000 Euro. Das sind sehr gute Nachrichten für die Menschen in unserer Region. Gerade in dieser herausfordernden Zeit können wir mit der Zuwendung dieser Mitteln erneut zeigen, dass wir die Kommunen unterstützen, die Zeit nach der Corona-Krise zu gestalten, wenn etwa auch die Sporteinrichtungen wieder öffnen können – dies ist ein echter Lichtblick und ich werde weiter an der Unterstützung der Kommunen arbeiten“, betont Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Mit dem Konjunktur­paket von Olaf Scholz zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und dem Haushalt 2021 hat die Große Koalition insgesamt 800 Millionen Euro für das erfolgreiche Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ zur Verfügung gestellt. Nach einer ersten Tranche in Höhe von 200 Millionen Euro im September 2020, mit der deutschlandweit 105 Projekte gefördert  wurden, folgte im März diesen Jahres eine weitere Tranche über 400 Millionen Euro, die weiteren 225 Projekten zum Startschuss verhalf. Mit der Entscheidung des Haushaltsausschusses am 5. Mai 2021 wurden nun in einer finalen Förderrunde 139 zusätzliche Sanierungsmaßnahmen in ganz Deutschland beschlossen, die eine Förderung vom Bund erhalten können. Die nun bereitgestellten 200 Millionen Euro lösen Gesamtinvestitionen in Höhe von 416 Millionen Euro aus, die häufig von lokalen Unternehmen umgesetzt werden und damit die regionale Wirtschaft unterstützen.

Seit 2016 leistet der Bund mit diesem Programm einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung des hohen Sanierungsbedarfs bei der kommunalen Infrastruktur, und unterstützt Städte und Gemeinden bei Investitionen etwa in Ersatzneubauten von Turnhallen, Sanierungsmaßnahmen in Schwimmbädern, bei der Instandhaltung von Jugendhäusern oder dem Erhalt von bedeutsamen Kultureinrichtungen. Auf die Interessenbekundung vom Oktober 2020 waren rund 1.100 förderfähige Projekt­vorschläge eingegangen.

„In dieser Legislaturperiode konnten wir bereits mit diversen Programmen den Kommunen in der Grafschaft Bentheim und dem Emsland unter die Arme greifen und Mittel für zahlreiche gesellschaftliche Bereiche für unsere Region zur Verfügung stellen. Ich freue mich sehr, dass ich mich erfolgreich für diesen satten Zuschuss für die Grafschaft Bentheim einsetzen konnte. Kommunale Sportstätten wie die Eissporthalle sind wertvolle Begegnungsorte, die gerade in dieser Zeit unsere Unterstützung benötigen“, bekräftigt De Ridder abschließend.

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