Lingen. Am Dienstag, den 23. Mai lädt die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder am Abend nach Lingen zur „Fraktion vor Ort“ mit ihrer Fraktionskollegin und Vizepräsidentin des Bundestags Dr. Edelgard Bulmahn ein. Unter dem Titel „Bündnis in der Krise? Transatlantische Zusammenarbeit in Zeiten von Fake News und globaler Unsicherheit“ referiert Bulmahn aus ihrer Perspektive als erfahrene Bundestagsabgeordnete und ehemalige Bildungs- und Forschungsministerin.

„Nach dem Brexit, dem Wahlsieg Donald J. Trumps in den USA sowie Recep Tayyip Erdoğans Verfassungsreform in der Türkei ist ein besorgniserregender Trend als Gefahr für Demokratie, Freiheit und Solidarität weltweit zu verzeichnen. Der neue Rechtspopulismus konnte schmerzhaft Erfolge erzielen, bedient sich dabei der modernen Kommunikationswege und schafft es zudem, die Verunsicherung oder Frustration vieler Menschen für sich zu nutzen und in politische Erfolge umzuwandeln. Dabei spielen ‚Fake News‘ und die Verbreitung von Halbwahrheiten eine bedeutende Rolle, zumal sich durch Fake News im Internet schnell eine Eigendynamik entwickeln kann. Wir wollen uns diesem Thema im Rahmen einer ‚Fraktion vor Ort‘ mit einem besonderen Gast widmen“, erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder.

Dr. Daniela De Ridder lädt ein zur Fraktion vor Ort mit Dr. Edelgard Bulmahn:

Bündnis in der Krise?

Transatlantische Zusammenarbeit in Zeiten von Fake News und globaler Unsicherheit

Dienstag, den 23. Mai 2017, um 18.30 Uhr,

in der Halle IV Lingen, Kaiserstraße 10a, 49809 Lingen

Dr. Edelgard Bulmahn ist Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und war von 1998 bis 2005 Bundesbildungsministerin unter Kanzler Gerhard Schröder. Sie war damit Teil der Regierung in der Zeit der tragischen Ereignisse des 11. Septembers 2001, die auch die transatlantischen Beziehungen langfristig veränderten und eine neue Zeit einläuteten. De Ridder freut sich auf den Impuls von Bulmahn und die Gelegenheit mit ihr und allen Interessierten Gästen ins Gespräch zu kommen.

 

„Jüngst konnten in Frankreich mit der Wahl Emanuel Macrons ein wichtiger Sieg gegen die Rechtspopulisten und Nationalisten verbucht werden. Jedoch wurde auch der neue französische Präsident unmittelbar vor der zweiten Runde der Präsidentschaftswahl vermutlich Ziel einer gesteuerten Kampagne im Netz. Vor der Bundestagswahl 2017 wird es eine wichtige Rolle spielen, wie wir uns gegen Angriffe, Hetze und Rechtspopulismus mit den Mitteln der Demokratie schützen und zur Wehr setzen können. Ich blicke gespannt auf den Beitrag unserer Bundestagsvizepräsidentin und die Diskussion mit vielen interessierten Demokratinnen und Weltbürgern“, bekräftigt De Ridder.

Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung unter der Telefonnummer 0160 / 715 531 6 oder per E-Mail über daniela.deridder.ma04@bundestag.de gebeten.