SPD-Bundestagskandidatin Dr. Daniela De Ridder besucht mit Parteifreunden den Bauhof Lingen

Der Leiter des Bauhofes Lingen, Herr Christian Schulte, begrüßte die SPD- Bundestagskandidatin Dr. Daniela De Ridder und ihre Parteifreunde von der SPD auf dem Gelände am Willy-Brandt-Ring.

Bei einem Rundgang über den Platz erfuhren die Besucher, wie vielfältig der Aufgabenbereich des Bauhofes ist: Von der Grünflächenbetreuung über bauliche Maßnahmen, der Straßenbeleuchtung und Umzügen innerhalb des Rathauses bis hin zur Verwahrung gestohlener Fahrräder.

Allerdings unterscheiden sich auch die Sommer- und Winterdienste; so können auf dem Gelände 550T Streusalz gelagert werden. Von Mitte Dezember bis Februar bestehe auf dem Bauhof eine Einsatzbereitschaft für den Winterdienst, gefahren werde dann mit zwei Einsatzkolonnen. Witterungsbedingt würden dann bereits um 4 Uhr morgens die Straßen geprüft, damit mit Beginn des Berufsverkehrs die Straßen sicherer sind.

Auch die Sicherstellung von Fundtieren könne zu den Aufgaben gehören. Diese werden dann dem Tierhof in Wilsum übergeben.

Die Grünflächenbetreuung in den wärmeren Jahreszeiten eine der Hauptaufgaben des Bauhofes. Zudem befindet sich auf dem Gelände des Bauhofes noch eine Schlosserei, die sich um die Instandhaltung des Fuhrparkes kümmert und eine Tischlerei, die kleinere Arbeiten und Reparaturen ausführt. Das Budget für den Bauhof wurde im Rahmen der Aufgabenkritik um 100.000 Euro gekürzt. Dies bereite dem Bauhof Schwierigkeiten, was insbesondere für die Grünflächenbetreuung gelte, erläuterte Schulte. Dadurch könne sich die Qualität der Pflege der Grünflächen verschlechtern. Sparen könnte man möglicherweise bei der Bepflanzung der Verkehrsinseln. So sei es z.B. in Industriegebieten möglich, die Verkehrsinseln zu pflastern oder lediglich eine Rasenfläche anzulegen. Dieses eher triste Bild wolle man jedoch in der Stadt vermeiden, betonte Schulte.

Auf Nachfrage von Dr. De Ridder erläuterte Schulte, dass die Stadt Lingen ein Pilotprojekt im Ortsteil Altenlingen plant: Bürger können eine Grünflächenpatenschaft übernehmen. Auf freiwilliger Basis können die Anwohner die Bürgersteige und die dortigen Grünflächen versorgen und nach Absprache mit der Stadt die Beete individuell bepflanzen. Das ehrenamtliche Engagement werde mit einer Urkunde festgehalten und durch ein Schild am Beet verdeutlicht. Die Stadt würde dieses Projekt zukünftig gerne auf das gesamte Stadtgebiet ausweiten. Dies sei aber von der positiven Resonanz der Bürger abhängig.

Ein weiteres Problem, so erfuhren die Besucher, sei der Vandalismus in der Innenstadt. Besonders an den Wochenenden falle die Beschädigung an den Blumenkübeln auf, Nachpflanzungen seien daher notwendig, was auch erhebliche Kosten mit sich bringe

Bei Schadensmeldungen von Bürgern über z.B. defekte Straßenbeleuchtungen oder Pflasterschäden auf Straßen oder Radwegen, sei es sinnvoll, dass die Meldungen direkt beim Bauhof eingingen. Dies ermöglicht ein kurzfristiges Beseitigen der Mängel und verhindert unnötige bürokratische Wege Das ist unter der Rufnummer 0591 9144-750 möglich.