Auf dem Podium für Berufseinsteigerinnen und -einsteiger des Auswärtigen Dienstes

Berlin. Als stellvertretende Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses und stellvertretende Vorsitzende des Unterausschusses zur zivilen Krisenprävention habe ich im Auswärtigen Amt für Berufseinsteigerinnen und -einsteiger des Auswärtigen Dienstes referiert. Deutlich wird in diesen Zeiten immer mehr, dass wir an ressortübergreifenden Strategien zur Lösung der globalen Probleme arbeiten müssen.

Viele junge engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes, des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie aller weiteren Ressorts mit außenpolitischen Bezug kamen im Auswärtigen Amt zusammen und folgten unserer Debatte zur Notwendigkeit einer stärkeren ressortübergreifenden Zusammenarbeit. In weltpolitisch turbulenten Zeiten ist eine enge Ressortabstimmung für eine gezielte Außenpolitik besonders wichtig.

Die großen Fluchtbewegungen im Jahr 2015 waren nur der Anfange, wenn wir beispielsweise nicht in der Lage sind, Entwicklungspartnerschaften nachhaltig zu gestalten und für einen substanziellen Wandel zu sorgen: Dazu gehört neben dem Aufbau von Infrastrukturen auch der Klimaschutz. Wenn der Klimawandel voll einschlägt, wird es in diversen Regionen zu starken Verteilungskonflikten kommen – heute haben wir die Chance, dem mit einer substanziellen Politik entgegenzuwirken.

Es hat mich sehr gefreut, dass es so viele engagierte junge Berufseinsteigerinnen und -einsteiger gibt, die unmittelbar für unsere Außenpolitik und Partnerschaften in der Welt arbeiten. Gerne unterstütze ich sie auch über die Diskussion hinaus mit Know-how, größter Tatkraft und nach bestem Wissen.

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