Ankara, Adana und Gaziantep

Delegationsreise des Migrationskomitees der OSZE-PV in die Türkei

Ankara – Als Vorsitzende des Ad-hoc Komitees für Migrationsfragen der Parlamentarierversammlung der OSZE leitete Dr. Daniela De Ridder eine viertägige Delegationsreise in die Türkei geleitet.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete betont: „Die Türkei leistet eine enorme Arbeit: 3,4 Millionen Menschen, davon 3,1 Millionen Syrer:innen, haben in dem Land Schutz gefunden.“

Angesichts der hohen Inflation und nun auch dem schrecklichen Erdbeben im Februar letzten Jahres wird es für die Türkei zusehends schwieriger, Schutzbedürftige unterzubringen und gut zu versorgen.

Der Zugang zu Bildung und Beschäftigung, Gesundheit und anderen Leistungen müsse jedoch gewährleistet bleiben, so De Ridder.

Unter den Menschen in temporären Unterkünften seien viele Kinder. Sie benötigten besonderen Schutz – auch vor Ausbeutung wie Kinderarbeit und Kinderehen. Gleiches gelte für Frauen und Mädchen: Ihre Sicherheit und Gesundheit müssten besonders gefördert werden, stellt Dr. De Ridder klar.

De Ridder erklärt: „Dies alles erfordert mehr humanitäre Hilfe und Unterstützung durch die internationale Gemeinschaft. Auch angesichts neu aufflammender Konflikte müssen wir die Verantwortung für Schutzsuchende im Mittelmeerraum besser verteilen.“

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