Agrarökologie für Ernährungssicherheit

Dr. Daniela De Ridder im Austausch mit Ibrahima Coulibaly

Berlin – Rund die Hälfte der Bevölkerung in Mali arbeitet in landwirtschaftlichen Bereichen. Durch den seit Jahren andauernden Terror sowie durch Dürren, Desertifikation, Bodenerosion und Überschwemmungen sind Ernährungsunsicherheit und wirtschaftliche Not jedoch ernste Probleme für das westafrikanische Land.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder freute sich sehr, mit Ibrahima Coulibaly aus Mali über sein Land sowie über die Zukunft der Landwirtschaft zu sprechen. Coulibaly ist Vorsitzender des westafrikanischen Bauernverbandes ROPPA und langjähriger führender Aktivist für Agrarökologie. Er legt besonderen Wert auf die Einbeziehung von Frauen und Jugendlichen in den Agrarsektor.

Durch die Stärkung der Bauernorganisationen untereinander möchte er, der selbst Bauer ist, ihren Interessen auf kontinentaler und internationaler Ebene Gehör verschaffen. Denn die Transformation der Landwirtschaft ist ein globales Unterfangen.

De Ridder betont: „Es ist wichtig, dass wir in Mali nicht nur den Kriegsschauplatz sehen, sondern begreifen, dass wir mit den Menschen vor Ort für eine nachhaltige, sichere, lebenswerte Zukunft arbeiten. Ich danke Ibrahima Coulibaly sehr für seinen Besuch und für den wertvollen Austausch.“

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