Zu Besuch beim Bonifatius Hospital in Lingen

Zu Gast im Bonifatius Hospital in Lingen

Lingen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder war gemeinsam mit den Mitgliedern des SPD-Ortsvereins Lingen zu Gast im Bonifatius Hospital in Lingen. Das Lingener Krankenhaus überzeugt mit guten Angeboten.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder besuchte gemeinsam mit den Mitgliedern des SPD-Ortsvereins Lingen das Bonifatius Hospital in Lingen. In einem gemeinsamen Gespräch mit dem Geschäftsführer Martin Diek informierten sich De Ridder und ihre Parteifreunde über die Klinik und die medizinische und pflegerische Versorgung im Landkreis Emsland. Beim anschließenden Rundgang durch das Krankenhaus konnten sich die Genossinnen und Genossen selbst einen Einblick des Klinikalltags verschaffen.

„Gute medizinische Versorgung müssen unabhängig von Geldbeutel, Wohnort oder Versichertenstatus für alle Menschen zugänglich sein. Daher müssen wir Sorge dafür tragen, dass auch in ländlichen Regionen eine gute medizinische Infrastruktur gewährleistet wird. Hierzu bedarf es auch gut ausgestatteter und moderner Krankenhäuser. Dies finde ich hier im Bonifatius Hospital in Lingen deutlich bestätigt“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Das Bonifatius Hospital in Lingen hat sich in seiner über 150-jährigen Geschichte zu einem modernen Akutkrankenhaus der Schwerpunktversorgung mit geriatrischer Rehabilitationseinrichtung entwickelt. In über 20 Fachabteilungen arbeiten 1400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf höchstem medizinischen Niveau.

In den kommenden Jahren stehen große Herausforderungen an, die mit Unterstützung der Politik bewältigt werden müssen. Geschäftsführer Martin Diek schilderte, dass auch im Gesundheitswesen die Digitalisierung rasant voranschreitet. Hierfür benötigen die Krankenhäuser zusätzliche finanzielle Mittel. Aber auch der aktuelle und sich verschärfende Mangel an Ärzten und Pflegefachkräfte sei ein Problem, das es zu beheben gelte. Allein in Niedersachsen müssten mindestens 300 weitere Medizin-Studienplätze pro Jahr geschaffen werden, um den Bedarf zu decken, so Diek.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder zeigte sich von den Maßnahmen der Bonifatius-Klinik zur Ärztegewinnung überzeugt. Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster haben alleine im letzten Jahr 15 Studierende ihr PJ in Lingen absolviert und anschließend viele ihre Facharztausbildung begonnen.

„Auch die langfristige und verlässliche Dienstplangestaltung, Ausfallkonzepte, Kitaplätze am Haus und eine tarifliche Vergütung machen das emsländische Krankenhaus zu einem attraktiven Arbeitgeber“, sind Pflegedirektor Ludwig Kerrschbaum und Mitarbeitervorsitzende Nicole Schulte überzeugt.

Beim abschließenden Rundgang konnte sich De Ridder auch einen Eindruck von der Geburtsklinik unter der Leitung des Chefarztes Dr. Manfred Johnscher verschaffen. Mit dem direkt angeschlossenen Perinatalzentrum und der Kinderintensivstation können in Lingen auch Risikoschwangerschaften und Frühgeborene optimal betreut werden.

„Der Ärzte- und Fachärztemangel kann durchaus zu einem strukturellen Problem werden, das unsere Region stark belastet. Auch deshalb brauchen wir wirksame Methoden, um mit den notwendigen Anreizen mehr Ärztinnen und Ärzte und Pflegefachkräfte in unsere Region zu holen. Ich bin sehr beeindruckt, dass das Bonifatius-Hospital in Lingen bereits viele wegweisende Schritte unternommen hat, eine herausragende medizinische Versorgung für unsere Region sicherzustellen“, bekräftigt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

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