V.l.n.r.: Tobias Middendorf, Dr. Daniela De Ridder, Matthias Döring und Heinz Heetjans

Zu Gast beim Deutschen Roten Kreuz in Hoogstede

Hoogstede. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder besuchte den DRK-Ortsverein Hoogstede und kam mit Matthias Döring (1. Vorsitzender DRK Hoogstede), Tobias Middendorf (2. Vorsitzender DRK Hoogstede) sowie Heinz Heetjans (Rotkreuzbeauftragter DRK-Kreisverband Grafschaft Bentheim e.V.) über die vielfältigen Aufgabenfelder des Deutschen Roten Kreuzes ins Gespräch. De Ridder betont, dass ehrenamtliches Engagement für das Funktionieren des Zivil- und Katastrophenschutz von großer Bedeutung ist.

„Viele ehrenamtliche Kameradinnen und Kameraden des Deutschen Roten Kreuzes, des Technischen Hilfswerks, der Freiwilligen Feuerwehren, der Rettungsdienste und aller Blaulicht- und Hilfsorganisationen setzen sich selbstlos und unentgeltlich Tag für Tag für unsere Sicherheit ein. Die Politik muss ihrerseits alle Möglichkeiten nutzen, um sie bei ihrer wertvollen und anspruchsvollen Arbeit für die Gemeinschaft zu unterstützen und zu entlasten. Dies hat mir mein Besuch beim DRK-Hoogstede erneut gezeigt“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Gefahr erkannt – Gefahr gebannt: Die Kameradinnen und Kameraden des DRK-Ortsvereins Hoogstede nehmen seit Jahrzehnten im Auftrag des Landkreises eine ganz besondere Aufgabe wahr. Es werden regelmäßig im monatlichen Turnus Messfahrten auf zwei festgelegten Routen im Kreisgebiet gefahren. Diese dienen zur nachhaltigen Überwachung der künstlich generierten Strahlung die durch die kerntechnischen Anlagen der Umgebung erzeugt werden. Hauptsächliches Arbeitsmittel für die Kameradinnen und Kameraden ist der seit 2015 in Betrieb genommene CBRN-Erkundungskraftwagen, den sich die SPD-Bundestagsabgeordnete vor Ort anschaute. Die darauf befindlichen Messgeräte und Hilfsmitteln ermöglichen es den Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzlern, radiologische und nukleare Strahlungen vom Fahrzeug aus zu messen und chemische Gefahrenstoffe zu identifizieren.

Der Katastrophenschutz in der Grafschaft Bentheim sei insgesamt betrachtet gut aufgestellt, berichtet Heinz Heetjans, Rotkreuzbeauftragter des DRK-Kreisverbandes Grafschaft Bentheim im Gespräch mit Dr. De Ridder. Allerdings sei – auch bedingt durch die Folgen des Klimawandels – ein höherer finanzieller Zuschuss für den Katastrophenschutz sehr wünschenswert. Aktuell stehe die Finanzierung für zwei Fahrzeuge offen, ebenso, wer die Kosten für die dafür erforderlichen LKW-Führerscheine übernimmt.

De Ridder setzt sich bereits seit Jahren für die Stärkung des Bevölkerungsschutzes und der Katastrophenhilfe ein. Dazu lädt sie regelmäßig Fachleute, Betroffene sowie Vertreterinnen und Vertreter der Hilfsorganisationen zu regionalen Blaulichtkonferenzen im Wahlkreis oder nach Berlin ein. „Es ist für ins besonders wichtig, dass wir unsere Blaulichtorganisationen weiterhin tatkräftig unterstützen und ihnen auch die notwendigen Mittel für die Erfüllung ihrer Aufgaben zur Verfügung stellen. Neben dem regelmäßigen Austausch vor Ort bleibt es im Bundestag ein Thema mit höchster Priorität“, bekräftigt De Ridder abschließend.

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