Zu Gast bei der Kunstschule Spuk – Spiel und Kunst, Samtgemeinde Freren e. V. – Wettbewerb „Kunst im Bundestag“ bis zum 15. September 2020

Berlin/Grafschaft Bentheim/Emsland/Freren. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder war zu Gast bei der ehrenamtlichen Kunstschule „Spuk – Spiel und Kunst, Samtgemeinde Freren e. V.“ und kam dort mit der Vorsitzenden Karen Prekel ins Gespräch. De Ridder hob die Bedeutung von Kunst und Kultur gerade in den Zeiten der Corona-Krise hervor; so macht die SPD-Bundestagsabgeordnete auf das außerordentliche Engagement in der Kunstschule aufmerksam – zugleich verlängert De Ridder die Einreichungsfrist für Werke im Rahmen ihres Wettbewerbs „Kunst im Bundestag“.

„Das außerordentliche Engagement von Karen Prekel und allen Beteiligten der ehrenamtlichen Kunstschule in Freren in Zeiten der immer noch anhaltenden Corona-Krise ist für die Menschen in unserer Region besonders wertvoll! Menschen sind soziale Wesen und angesichts der Corona-Pandemie haben alle mit den Folgen der Einschränkungen des sozialen Lebens zu kämpfen – wir alle müssen uns neue Gewohnheiten aneignen und neue Verhaltensmuster lernen. Dass Menschen sich nicht mehr uneingeschränkt körperlich nähern oder umarmen können, nicht einmal mehr die Hand geben sollen, belastet viele: Da wir soziale Wesen sind, verhalten wir uns doch auch immer sozial und wollen ein Teil einer für uns wichtigen Gruppe sein.  Auch soziale Nähe ist uns dabei wichtig; das ist kein Konformismus, sondern überlebenswichtig. Zu solchen sozialen Handlungen gehört es auch, Kunst nicht nur zu betrachten, sondern sie auch zu erleben. Künstlerisch tätig zu sein, verlangt eben auch mit Herz und Seele dabei zu sein. Auch darum ist Kunst so wichtig für uns als soziale Wesen. Ich freue mich daher besonders, dass die Kunstschule Freren – trotz Schließung in der Corona-Krise – immer donnerstags ein offenes Atelier anbieten kann “, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Die Kunstschule Freren hat im Jahr im Schnitt 3000 BesucherInnen und lebt vom ehrenamtlichen Engagement. Jedoch gibt es deutschlandweit immer weniger dieser ehrenamtlichen Angebote, weshalb Dr. De Ridder die Bedeutung der Unterstützung für die Schule hervorhebt – für die SPD-Bundestagsabgeordnete sind gerade auch Kunst und Kultur systemrelevant; kulturelles Schaffen lebt von der Beteiligung der BürgerInnen an den künstlerischen Projekten. Wer beim offenen Atelier der Kunstschule Freren mitmachen möchte, kann sich bei der E-Mailadresse info@spuk-freren.de melden. Das reguläre Angebot von Kursen für Erwachsene und Kinder startet wieder am 01. September 2020 – ab dem 01. August 2020 werden hierzu Informationen und Anmeldemöglichkeiten auf der Homepage der Kunstschule unter www.spuk-freren.de zur Verfügung gestellt. De Ridder freut sich darüber, dass das vielfältige Angebot, welches von Ton- und Töpferkursen bis hin zur Malerei reicht, zeitnah wieder aufgenommen werden kann.

De Ridder, die selbst auch Kunstpädagogik studiert hat, engagiert sich seit Langem für Kunst und Kultur. Bei ihrem Besuch in Freren nutzte sie zugleich die Gelegenheit, ihren Wettbewerb „Kunst im Bundestag“ noch bis zum 15. September 2020 zu verlängern. Mit der Aktion ‚Kunst im Bundestag‘ will sie einen Beitrag dazu leisten, die Kunstschaffenden der Region zu unterstützen. Bereits einmal gelang es De Ridder, den Kunstbeirat des Bundestags vom Erwerb eines Kunstwerkes aus ihrem Wahlkreis zu überzeugen: So wurde ein Werk der Grafschafter Künstlerin Julia Siegmund vom Gremium für den Ankauf angenommen: „Gerade im Zuge der Corona-Krise müssen wir einen Beitrag leisten, um die Kunst- und Kulturschaffenden auch über die generellen staatlichen Maßnahmen hinaus initiativ zu unterstützen. Daher freue ich mich auch in diesem Jahr über Einreichungen aus unserer Region, die ich gerne für einen möglichen Ankauf des Kunstbeirates vorschlagen will“, so De Ridder weiter.

Seit 1969 kauft der Bundestag Kunstwerke für die hauseigene Kunstsammlung an, die mittlerweile rund 4.000 Werke umfasst. Damit unterstreicht der Bundestag seine Wertschätzung für die Kultur und ist Teil der nationalen KünstlerInnenförderung. Die Kunstwerke, die angekauft werden, müssen eine bestimmte Qualität aufweisen und dafür geeignet sein, Diskussionen auszulösen und Anregungen zu geben. Auch Abgeordnete können sich aus diesem Fundus Kunstwerke für ihre Arbeitsräume ausleihen, worüber die Homepage des Bundestags Auskunft gibt. „Gerne unterstütze ich die Kunstschaffenden über den Wettbewerb und die Einreichung beim Kunstbeirat hinaus auch weiter mit Öffentlichkeitsarbeit und der Möglichkeit zur Vernetzung. In Zeiten der Krise muss die Gesellschaft solidarisch zusammenstehen – hierfür möchte ich mit meiner Aktion einen substanziellen Beitrag leisten“, bekräftigt De Ridder.

Die Kontaktdaten für weitere Informationen zum Wettbewerb und für die Zusendungen unter dem Betreff „Kunst im Bundestag“ lauten: daniela.deridder@bundestag.de. Für weitere Rückfragen stehen die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder und ihr Team unter 05921 / 781 8686 gerne zur Verfügung.

Ausdrücklich dankt De Ridder Karen Prekel für die Einblicke in die Arbeit der Kunstschule Freren und ihr Engagement für die Kunst- und Kulturschaffenden. De Ridder machte zugleich Mut, dass auch die Corona-Krise überwunden sein wird und freut sich darauf, wenn der reguläre Betrieb wieder los geht und das vielfältige Angebot der Kunstschule wieder möglich sein wird.

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