Zu Gast bei Bio4Pack in Nordhorn

Nordhorn. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder besuchte das Nordhorner Unternehmen Bio4Pack. Das Unternehmen hat sich auf das Gebiet von kompostierbaren und nachhaltigen Verpackungen spezialisiert. Gemeinsam mit Alide Broenink, der stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden der SPD in Nordhorn, informierte sie sich im Gespräch mit Geschäftsführer Patrick Gerritsen und dem Verkaufsleiter Yasar Türkoglu über den Werdegang des deutsch-niederländischen Unternehmens und erörterte die Möglichkeiten von nachhaltigen Verpackungsmaterialien.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder besuchte gemeinsam mit Alide Broenink, der stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden der SPD in Nordhorn, die Nordhorner Firma Bio4Pack. Die SPD-Bundestagsabgeordnete, die stellvertretendes Mitglied im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung ist, informierte sich im Gespräch mit Geschäftsführer Patrick Gerritsen und Verkaufsleiter Yasar Türkoglu über das Unternehmen, seine Produktpalette und den nachhaltigen Anspruch. Bei der anschließenden Werksbesichtigung konnten sich die SPD-Politikerinnen einen Eindruck vom Nachhaltigkeitskonzept des Unternehmens verschaffen.

„Es ist ausgesprochen motivierend zu wissen, dass es ein derart innovatives und zukunftsfähiges Unternehmen wie Bio4Pack in unserer Region gibt. Nachhaltig wirkende Innovationen wie kompostierbare Verpackungen können nicht nur die Müllproblematik verbessern, sondern tragen auch zum wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands bei. Kleine und mittlere Unternehmen sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und sie zeigen, wie sehr Nachhaltigkeit und ökonomischer Erfolg miteinander verzahnt werden können“, erklärte De Ridder. „Damit das auch so bleibt muss die Bundespolitik sich weiterhin dafür einsetzten, dass Unternehmen in Deutschland beste Bedingungen vorfinden. Besonders Firmen mit innovativen und umweltfreundlichen Angeboten müssen gefördert werden – gerade in der aktuellen Krise“, betonte Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Das noch junge Unternehmen Bio4Pack – es feierte grade seinen elften „Geburtstag“ – entstand aus dem Drang etwas zu unternehmen und der Einsicht beim Klimawandel stehe es nicht mehr fünf vor zwölf, sondern zwei vor zwölf, betont Mitbegründer Patrick Gerritsen.  Die Firma ist inzwischen Ausbildungsbetrieb und hat zehn MitarbeiterInnen in Vollzeit.

Besonders spezialisiert ist das Unternehmen auf kompostierbare und nachhaltige Verpackungen. Dabei werden Verpackungen für eine Vielzahl verschiedener Produkte hergestellt, zum Beispiel Gemüse, Süßigkeiten oder Konsumgüter wie Tee oder Kaffee. Wegen der immer größer werdenden Nachfrage nach kompostierbaren Verpackungen erfreut sich das Unternehmen an einem stetig wachsenden Kundenkreis, unter anderem Supermärkte nutzen die Produkte von Bio4Pack.

Je nach Produktart werden unterschiedliche Rohstoffe benutzt, um die Verpackung herzustellen. Für die Verpackung von Tomaten wird beispielsweise Reisstroh verwendet. Das Rohmaterial wird aus Malaysia importiert, wo es sonst als Abfallprodukt verbrannt würde. So wird nicht nur CO2 eingespart, sondern Landwirtinnen und Feldarbeiter dort erhalten durch die Abnahme des Strohs auch ein höheres Einkommen.  

„Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit werden für viele Menschen immer wichtiger und sind daher auch wichtige Hinweise für den täglichen Einkauf. Dabei sollte auch das Verpackungsmaterial einbezogen werden. Verbraucherinnen und Verbraucher haben vermehrt das Bedürfnis wissen zu wollen, woher ein Produkt stammt und unter welchen Bedingungen es hergestellt wurde. Um dies zu gewährleisten, arbeitet die Bundesregierung an einem Lieferkettengesetz, das es erleichtern soll, den Weg eines Produktes nachzuvollziehen. Dazu bedarf es verständlicher und übersichtlicher Informationen für die Konsumentinnen; zudem müssen die vorhandenen Qualitätssiegel verbindlich und einheitlich sein.  Um dies auch auf europäischer Ebene durchsetzen zu können,  sollte die deutsche EU-Ratspräsidentschaft genutzt werden“, so De Ridder. „ In der Außenpolitik betonen wir stets, dass internationale Standards zu nachhaltiger Produktion dringend erforderlich sind. Die klimafreundliche Gestaltung des globalen Außenhandels bleibt daher eine der zentralen Aufgaben der Politik, für die ich mich mit großem Nachdruck einsetze. Dass mit Bio4Pack ein Unternehmen in meinem Wahlkreis angesiedelt ist, das diesen Weg schon bereits erfolgreich geht, unterstütze ich daher gerne“, versichert die SPD-Bundestagsabgeordnete abschließend.

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