V.l.n.r.: Inga Meyer, Dr. Daniela De Ridder und Christian Otten

Zu Besuch in der Grundschule Holsten-Bexten in Salzbergen

Salzbergen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder war zur Nachlese ihrer Aktion „Väter lesen vor“ zu Gast in der Grundschule Holsten-Bexten in Salzbergen. Begleitet wurde sie dabei vom SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Christian Otten aus Salzbergen. Sie kam dabei auch mit Schulleiterin Inga Meyer ins Gespräch. Bei der Aktion „Väter lesen vor“ hatte De Ridder die Schülerinnen und Schüler in der Grafschaft Bentheim und im Emsland im vergangenen Jahr dazu aufgerufen, in einem Wettbewerb Bilder ihrer vorlesenden Väter zum Vorlesetag einzureichen. Die Grundschule Holsten-Bexten reichte im Emsland die meisten Bilder ein.

Die Schülerinnen und Schüler hatten von De Ridder anlässlich der Aktion eine Geldspende für Bücher erhalten. Nun stellten sie der Bundestagsabgeordneten vor, welche Bücher von diesem Geld angeschafft wurden. „Es war sehr schön zu sehen, dass meine Spende im Rahmen der Aktion ‚Väter lesen vor‘ für spannende Bücher verwendet wurde und sich die Schülerinnen und Schüler viele Gedanken dazu gemacht haben. Lesen ist ungemein wichtig für die frühkindliche und schulische Bildung und kann maßgeblich zu einer erfolgreichen Bildungsbiografie beitragen. Das sollten die Erzieherinnen und die Pädagogen in den Kindergärten und Grundschulen früh in der Erziehung umsetzen. Und auch wir Eltern können einen wertvollen Beitrag zur Entdeckung der Welt durch Lektüre von spannenden Büchern leisten. Es hat mich sehr gefreut, dass meine Aktion auf so großes Interesse und rege Beteiligung gestoßen ist“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Mit großer Begeisterung berichteten die Schülerinnen und Schüler der Bundestagsabgeordneten von den Büchern, die sie mit der Schulleiterin Inga Meyer und ihren Lehrerinnen ausgesucht hatten. Das Spektrum der Bücher reichte von Abenteuergeschichten mit Piraten und Seeräubern über Geschichten von Dinosauriern bis hin zu Sachbüchern über den Lebensraum von Tieren. De Ridder zeigte sich zudem sehr erfreut über die Einrichtung eines kleinen Gremiums der Schülerinnen und Schüler, welches demokratisch über die Anschaffung der Büchertitel abstimmte.

„Wie groß das Umweltbewusstsein der interessierten Kinder ist, finde ich als Politikerin, die sich für das Thema Nachhaltigkeit einsetzt, immer wieder großartig. Besonders Haie, Wale und Delfine hatten es den Leseratten angetan. Aber auch Wölfe und Füchse, die ihren Lebensraum immer mehr dem Menschen anpassen müssen, waren bei den Kindern angesagt. Eine lustige Diskussion zwischen den Jungen und Mädchen der Grundschule entfaltete sich auch zum Thema Fußball. Hier ermutigte De Ridder die Mädchen, sich diesem Sport zuzuwenden, auch wenn viele ihn immer noch für einen reinen Jungensport halten. Dass Mädchen und Jungen sich im Klassenraum unterschiedlichen verhalten zeigte wiederum die Diskussion um das Buch der „Der Klassen-King“ von Elisabeth Zöller und Edda Skibbe.

„Verhaltensweisen im Miteinander müssen gemeinsam eingeübt werden: Respekt in der Klasse ist ein pädagogisches Ziel, das in der Schule durchaus verinnerlicht wird. Auch dafür kann im Übrigen die gemeinsame Lektüre hilfreich sein“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete und Bildungsexpertin. De Ridder betont, dass ihre Aktion zum Vorlesetag gerade auch die Väter dazu motiviert hat, sich stärker bei der Familienzeit einzubringen. Dieses Anliegen war für sie besonders wichtig, gerade auch weil die Familienzeit von Müttern und Vätern gleichberechtigt genutzt werden sollte.

„Die Spende an die Grundschule Holsten-Bexten war hervorragend investiertes Geld: Die Schülerinnen und Schüler haben sich viele Gedanken zum Ankauf der Bücher gemacht und darüber gemeinsam abgestimmt. Das freut mich sehr und es motiviert mich auch dazu, meine Aktionen zum Vorlesen weiterhin anzubieten. Ein großer Dank an die beteiligten Väter, das Kollegium der Grundschule Holsten-Bexten und der Schulleiterin Frau Inga Meyer für ihr großes Engagement. Ausgestattet mit den neuen Büchern hoffe ich die Eine oder den Anderen als berühmte Forscherin oder als neugierigen Entdecker wiederzusehen“, wünscht sich De Ridder augenzwinkernd.

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