Dr. Daniela De Ridder im Vortrag vor Teilnehmerinnen und Teilnehmern der sicherheitspolitischen Lehrgänge des George C. Marshall Centers

Vortrag vor dem Europäischen George C. Marshall Zentrum für Sicherheitsstudien

Berlin. Das Europäische George C. Marshall Zentrum für Sicherheitsstudien bietet als deutsch-amerikanische Koproduktion Lehr- und Studiengänge zu unserer wichtigen transatlantischen Sicherheitspartnerschaft an. Als stellvertretende Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses habe ich vor den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Ausschusssaal des Bundestags referiert.

„Die Welt ist aus den Fugen geraten“ gehörte zu den eindringlichen Worten von Dr. Frank-Walter Steinmeiers Antrittsrede als Bundespräsident. Seitdem hat es auf der weltpolitischen Bühne leider kaum Entspannung gegeben: Der anhaltende Bürgerkrieg in Syrien sowie im Jemen, die insgesamt instabile Lage im Mittleren Osten sowie das angespannte Verhältnis zu Russland sind nur einige der Themen, die uns zeigen, wie wichtig die Friedenspolitik und der Dialog in diesen Tagen sind; aber die Ereignisse verdeutlichen uns auch, dass wir Vieles von dem, was wir uns gewünscht haben, noch nicht erreichen konnten.

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Umso wichtiger ist es da, dass wir der jungen Generation auf der Welt den Weg weisen und sie für kreatives und zielführendes Engagement für eine substanzielle globale Friedenspolitik gewinnen können. Der Friedensnobelpreisträger George C. Marshall, der in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg vor allem durch den sogenannten „Marshall-Plan“ bekannt wurde – und mit seinem Vorhaben den Weg zum deutschen Aufschwung vorbereitete – ist ein durchaus passender Namensgeber für jene Initiativen, die die globale Sicherheit in den Blick nehmen.

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Als stellvertretende Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses sowie des Unterausschusses für zivile Krisenprävention habe  ich vor allem auch auf die Bedeutung einer effektiven und zielführenden Entwicklungspolitik hingewiesen. Ob mit Blick auf den afrikanischen, asiatischen oder lateinamerikanischen Kontinent haben wir es global betrachtet mit einer Vielzahl von Auseinandersetzungen zu tun, die große Fluchtbewegungen nach sich ziehen. Wir stehen dabei in der Pflicht, alles uns Mögliche für eine humanitäre Hilfe zu tun, die langfristig jedoch vor allem auf Stabilisierung in den betreffenden Staaten selbst setzt.

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Es hat mich sehr gefreut, heute vor den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Studien- und Lehrgangs des George C. Marshall Zentrums zur Sicherheitspolitik referieren zu können und ich freue mich darauf, sie weiterhin mit Rat und Tat zu unterstützen und auf ihrem Weg zu bestärken!

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