Dr. Daniela De Ridder un die Jusos der Region beim gemeinsamen Workshop

SPD? Mach neu! Das Juso-Zukunftsatelier

Nordhorn/Grafschaft Bentheim/Emsland. Gemeinsam mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Daniela De Ridder erarbeiteten die Grafschafter Jungsozialisten kürzlich ein Zukunftskonzept für die weitere politische Arbeit. Anlässlich der kritischen Diskussion zur Bildung einer Koalition der SPD mit der Union hatte De Ridder die Jusos zur Entwicklung eines gemeinsamen Handlungsleitfadens eingeladen. So verdeutlichte De Ridder den Weg der Gesetzgebung; im Fokus standen dabei große gesellschaftliche Herausforderungen wie Digitalisierung, Demografie und Globalisierung, die auch vor Ort Auswirkungen haben.

„Es ist ein sehr positives Signal, dass unsere Jusos so engagiert die bedeutenden Themen dieser Zeit diskutieren: Vom Wandel der Bildung, Arbeit und dem sozialen Miteinander in unserer Gesellschaft über Außen- und Friedenspolitik bis hin zu umweltpolitischen Themen liegen bedeutende Aufgaben und Herausforderungen vor uns. Ich bin sehr stolz, dass wir gemeinsam einen Handlungspfad für die kommenden Monate entwickelt haben und neben der Reform der Parteistrukturen viele wichtige Aspekte diskutiert wurden“, erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder.

De Ridder lud die Jungsozialisten in das Jochen-Klepper-Haus der AWO nach Nordhorn ein, um gemeinsam mit ihnen über die Reformprozesse der SPD und neue inhaltliche Ideen zu sprechen. Dabei heben SPD-Bundestagsabgeordnete und Jusos hervor, dass gemeinsam die politischen Handlungsspielräume auch im Lichte der Koalition aus SPD und Union im Bundestag beleuchtet und sehr konstruktiv diskutiert wurden. Schließlich zählten die Jusos zu den größten Kritikerinnen und Kritikern einer Neuauflage der aktuellen Koalition mit der Union. Ohne eine politische Einigung – so hebt De Ridder hervor – hätten der Sozialdemokratie in der laufenden Legislaturperiode wesentlich weniger Handlungsspielräume zur Verfügung gestanden. Schließlich kann die SPD mit der Einführung einer Mindestrente und einer Mindestausbildungsvergütung, der Etablierung einer „Brückenteilzeit“ als Rückkehrrecht von Teilzeitbeschäftigten in ein Vollzeitarbeitsverhältnis, und den neuen Investitionsmöglichkeiten für Schulen durch die von der SPD eingeforderten Abschaffung des Kooperationsverbotes wichtige Akzente sozialdemokratischer Politik einbringen, die auf sozialen Zusammenhalt, Teilhabe und Bildungschancen setzen.

„Die Zukunft der Arbeit – gerade mit Blick auf den demografischen aber auch den technischen Wandel im Zuge von Telekommunikation und Digitalisierung – der Bildung und des sozialen Miteinanders stehen in unserer Gesellschaft vor ganz neuen Herausforderungen. Während die Digitalisierung für die Einen mehr Chancen bedeutet und sie den Veränderungen – wie etwa bei Robotik und künstlicher Intelligenz – optimistisch gegenüber stehen, fürchten Andere um ihren Arbeitsplatz. Damit der technologische Fortschritt und die Innovationen den Menschen zum Vorteil gereichen, müssen wir jetzt die richtigen politischen Weichen stellen und an intelligenten Lösungen arbeiten. Kluge und diplomatische Lösungen benötigen wir ebenso – das haben die Jusos völlig zu Recht betont – in der internationalen Politik: Fluchtursachen müssen bekämpft werden und die Weltwirtschaft und der Handel müssen offen und fair gestaltet werden. Es ist richtig, dass die politischen Antworten auf die Zukunftsfragen insbesondere die junge Generation betreffen. Auch deshalb freue ich mich sehr darüber, dass unsere Jusos von der SPD mehr Mut und Selbstbewusstsein einfordern und wir unsere Zusammenarbeit intensivieren wollen; das tut unser Partei insgesamt sehr gut“, bekräftigt De Ridder.

Geplant ist nun, das Konzept weiterzuentwickeln und es auch den anderen Arbeitsgemeinschaften der SPD und den Ortsvereinen der Partei vorzustellen. Dabei sollen ganz konkrete lokal relevante Themen verdeutlicht werden und mit konkreten Maßnahmen in den politischen Prozess der Kommunen, des Kreises, des Landes und auf Bundesebene eingebracht werden.

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